Danke Berlin, dass du uns mal wieder so freundlich empfangen hast. Das dicke B hat uns alle seine Seiten gezeigt und uns ins Watergate, die Philharmonie und das Jüdische Museum gebracht.

Für alle, die den dauerhaften Sprung nach Berlin verpasst haben, steht ein regelmäßiger Trip in die Hauptstadt sicher auf der Pflicht-To-Do-Liste. So wir für uns! Wir packen immer mal wieder ein paar Klamotten ein, machen uns auf die Reise und freuen uns über die vielfältigste und wildeste Stadt im Land.

Rave mit Sven Väth im Watergate

Wir wären nicht die PARTYSANEN, wenn der Hauptgrund für einen Berlintrip nicht die Raves wären. Die Auswahl ist groß und je näher der Sommer rückt, desto mehr spannende DJs und Partys gibt es im Angebot. Die persönlichen Favoriten soll dabei jeder selbst für sich finden, wobei die Marathonsets von Sven Väth im Watergate auf jeden Fall zu den absoluten Ausnahmenächten gehören. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und haben uns in eine wilde Nacht gestürzt. Besser gesagt: eine Nacht und den darauffolgenden Tag. Los ging es unten im Waterfloor mit Jimi Jules und Frank Lorber und kurz darauf dann auch oben mit Sven Väth, der den Laden die kommenden 14 Stunden komplett im Griff hatte und auf den Kopf gestellt hat. Immer wieder faszinierend zu sehen, wie er auch nach all den vielen Jahren noch voller Energie und Crazyness am Start ist und mit seiner Ausdauer die meisten Raver auf der Tanzfläche alt aussehen lässt. Danke Sven, danke Watergate für diesen wilden Ritt!

Musik und Kunst in der Philharmonie und im Jüdischen Museum

Berlin kann aber nicht nur Rave, sondern bietet eine riesen Auswahl an Kulturevents und Locations aller Art. Eingestiegen sind wir mit einem Live Set Sound / Visuals von René Löwe aka Vainqueur & Pfadfinderei @ ISM Hexadome. Vainquer`s Track „Lyot“ ist ein Klassiker und die visuelle Umsetzung von den Chefoptikern der Pfadfinderei klang vielversprechend, die Stunde Liveset mit Video war aber eher unspektakulär und hätte genauso auch schon in irgendeinem Chillout in den 90ern laufen können. Kann man machen, muss man aber nicht ….
Um den Geist und die Ohren von den Väth-Turbulenzen am Wochenende wieder zu erden, haben wir uns das Lunchkonzert in der Philharmonie Berlin angehört, das es immer dienstags zur Mittagszeit gibt. Ein kostenloses Konzert, bei dem sich über 1000 Menschen im Foyer der Philharmonie ein Plätzchen suchen und dann eine Stunde lang den Klängen klassischer Musik lauschen. Thx an @stephanhinz für den Tipp.
Was fürs Auge gab es danach im Jüdischen Museum. Der amerikanische Land Art-Künstler James Turrell hat dort den Lichtraum „Aural“ installiert, der uns in seinen Bann gezogen hat. Die Ausstellung läuft noch bis September 2019, vorab muss man sich einen Slot für den Raum buchen.

Wohnen im Generator Hostel

Für unseren Kurztrip nach Berlin wurden wir vom Generator Hostel eingeladen, dort unser Quartier aufzuschlagen. Ein sehr cooles Hostel in Mitte, direkt an der S-Bahnhaltestelle Oranienburger Straße. Die Räumlichkeiten sind frisch und hochwertig, stylisch gestaltet und das ganze Team sehr nett und hilfsbereit. Natürlich ist selbst ein gutes Hostel wie das Generator kein Vergleich zu einem mittel- oder oberklasse Hotel, für einen Kurztrip oder eine Klassenreise aber genau das Richtige.