Super Flu: In Stuttgart war es immer dunkel, verraucht, laut u. lasziv…

Hallo ihr beiden Super Flu`s, oder besser gesagt: Hi Feliks, Hi Mathias… Ende November seid ihr wieder mal in Stuttgart zu Gast. Mittlerweile, glaube ich, das dritte oder vierte Mal. Was habt ihr denn so für einen Eindruck vom feiernden Schwabenländle?

In Stuttgart war es immer dunkel, verraucht, laut und lasziv. So sehr, dass wir uns an Details nicht erinnern können. Eine Art Nimmerland der Techno-Welt.

Auf eurer Homepage findet sich folgendes Statement: „Dir fehlen die Ideen? Hör auf deinen Papagei! Mach Urlaub und trink Bier. Probier. (Weißt schon, was zu machen, was du sonst nie machen würdest). Hör Jazz. Bastel was aus lustigen Dönerbuden-Namen, exotischen Instrumenten und Kinderspielzeug…“ Kann man sich also so die Entstehung neuer Super Flu Tracks vorstellen?

Unser Studiopapagei hat uns schon oft eines Besseren belehrt. Gegen Döner, Bier und “Esbjörn Svensson” hat er allerdings nichts einzuwenden. Sollte dann der Akku unseres Simba Keyboard nicht leer sein, steht einem neuen Track nichts im Weg.

Ihr wurdet es mit Sicherheit schon unzählige Male gefragt. Daher entschuldige ich mich bereits jetzt für die Frage. J ABER, wie seid ihr auf den Namen „Super Flu“ gekommen. Ist es die Super Grippe, steht FLU vielleicht für „Feiern, Lieben Und-trinken“ ( ;-)) oder  was hat es sich mit SUPER FLU auf sich. Klärt uns bitte auf…

Flu bedeutet für uns “Foreskin Leather Uniform” und “Super” ist die Steigerungsform davon. Nicht die Höchste aber eine nicht zu verachtende. Prinzipiell sollte aber jeder für sich selber entscheiden was der/die/das Flu für ihn ist… wenn er möchte.

Mit Monaberry betreibt ihr auch euer eigenes Label.  Hier erspare ich euch die erneute Frage nach der Entstehung des Labelnames. Das frag ich euch dann beim nächsten Interview. J Ihr seid aktuell bei Katalognummer 10.  Wenn man bedenkt, dass es das Label aber bereits seit 2009 gibt, dann ist das doch nicht gerade viel. Ist das gewollt, dass ihr nicht wirklich regelmäßig veröffentlicht ?

Wenn man es genau betrachtet, sind seit der Gründung von Monaberry bis jetzt 30 Monate vergangen. 30 geteilt durch 10 ist gleich 3. Also wird alles 3 Monate veröffentlicht, für uns völlig ausreichend.

Was muss ein Track oder eine Ep haben, dass sie euch begeistert und dann bei Monaberry erscheint?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach pauschalisiert beantworten. Musik lebt von so vielen Elementen und beinhaltet verschiedenste Facetten. Dabei geht es nicht nur um den Track sondern auch um die Musiker die dahinter stehen. Wichtig ist aber, dass ein Demo eigenständig klingt und ein Stück weit Musikalität ausstrahlt, denn auch unser Manager Opa Herbert ist sehr anspruchsvoll.

Im letzten Jahr erschien euer Debutalbum, mit dem schönen Namen „Heimatmelodien“. Seid ihr denn auch sehr heimatverbunden?

Die Heimat gibt uns Kraft und Ruhe. Wenn wir aus Miami, London, Paris oder Stuttgart nach Halle kommen, heißt es Luft holen, durchatmen, Akku laden. Halle ist also wie eine große Anschlussheilbehandlung für uns. Es tut uns sehr gut.

Könntet ihr eure Heimat, Halle an der Saale, denn in 5 Worten kurz beschreiben?

Händel, Charles Bronson, Speisebüro, Didschn, vollschön.

In diesem Jahr hattet ihr mit Euterpeh ein „Minialbum“ veröffentlicht. Ist dann in 2012 wieder ein „echtes“ Album geplant? Oder was steht denn generell die nächsten Wochen und Monate an VÖs von Super Flu an?

In nächster Zeit stehen einige Remixe an, u.a. für Format:B, Max Cooper und Cascandy. Wenn der erste Schnee fällt, bauen wir uns ein Iglo um bahnbrechende Ideen für ein neues monumentales Album zu finden…

Zu guter Letzt noch ein kleiner Ausblick auf euer kommendes Gastspiel am 26.11. in Stuttgart. Was dürfen wir bzw. was dürfen eure Fans von euch und eurem Set erwarten?

Wir werden unsere Herzen auf die Tanzfläche werfen, ohne die Keule auszupacken.

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