Was auch immer – diese zwei Jungs scheinen es zu haben. What Ever droppen nicht nur herrlich frische Mixsessions sondern auch smoothe Produktionen in die Szene. Ihre Release scheinen wohl überlegt und gut platziert. Nicht zu Letzt auf dem Label von Hanne & Lore machten sie in den DJ Charts vieler Kollegen auf sich aufmerksam. Obwohl sich What Ever mit Pressekontakt eher zurückhalten und wenig von sich preisgeben, konnten wir mit ihnen kurz sprechen.

Welches Equipment flasht euch derzeit am meisten? Und was war maßgeblich an der Produktion der aktuellen Heulsuse beteiligt?
Maßgeblich beteiligt waren die Digitus Manus II, am wichtigsten sind jedoch unsere Auris externa aus den 80ern. Mit denen haben wir bis jetzt die geilsten Tunes produziert.

Womit könnt ihr euch stundenlang beschäftigen neben der Musik?
Mit unseren Kobra-Lats.

Derzeit liebster Club oder Festival?
Jupp’s Kegelstuben oder auch Tscharlie’s Musikkneipe.

Welche drei Scheiben habt ihr zuletzt gekauft? Welchen Store bevorzugt ihr?
Die letzten Scheiben gab es bei der Metzgerei Hartmann, bei uns um die Ecke. Bester Store wenn es um gute Qualität geht. Das war die Cervelatwurst vom Herz Willibald, ne ordentlich Scheibe Leberkäs und die gute Sülzwurst vom Kleiber.

Gefühlt strauchelt Beatport ein wenig – Grund zur Sorge?
Juckt uns, ehrlich gesagt, gar nicht. Wir besorgen uns den Stoff auf der Straße.

Was würdet ihr machen, wenn ihr überhaupt nichts mit Musik am Hut hättet?
Wahrscheinlich wären wir Hutmacher.

Gibt es etwas, dass euch in der Musikszene besonders antreibt?
Wenn, dann wohl Roberto Blanco.

Eure persönliche Vorstellung von einem guten Gig – wie sieht die aus?
Die Aula ist so gespannt sodass sich kaum jemand bewegt. Rauchschwarten, ein paar Hände zittern. Jeder ist voll bei sich selbst. Die Musik ballert so laut, dass nicht mal ein Hörgerät gebraucht wird. Die Altenpflegerinnen zerren uns vom Pult weg. Wir gehen mit Elise und Hildegard ins Backstage.

Über den Autor

Martin liebt drückende Bässe, die nicht nur den Magen berühren sondern auch den Geist zum Tanzen bringen. Dreckige Clubs stehen generell oben auf der Liste, während der Hochglanzladen mit Glastheke eher unbesucht bleibt. Immer auf der Suche nach dem neusten Beat, dem frischen Groove und dem mitreißenden Sound schreibt Martin seit Jahren für unterschiedliche Musikmagazine und Blogs ohne dem großen Hype hinterherzulaufen.

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