Ein wenig gedulden musste sich das Label Atmosphere Records wohl, bis der Pariser Artist namens Remcord seine EP endlich ablieferte. Doch was lange währt, wird endlich Groove. So auch bei der SURA EP, die drei tiefgehende Tracks aufweist. Remcord schafft es mühelos einen Querschnitt seiner Studioskills zu zeigen. Clubfreundlicher Techhouse findet hier ebenso ein zuhause wie auch Deephouse.

Synthesizer haben es dem Franzosen hörbar besonders angetan und mit diesen weiß er auch umzugehen. Der vor allem sehr warme und umschließende Sound ist nicht zu letzt auch den analogen Geräten des Artists zu verdanken. Kombiniert mit sehr dimensionalen Sounds, Drums und FX zeigt sich die SURA EP als ein kleines Klangerlebnis, dass förmlich nach Album schreit. Funktional auf der einen Seite für die Tanzfläche und tiefgründig genug für den Hörgenuss außerhalb der Clubnächte auf der anderen.

Über den Autor

Martin liebt drückende Bässe, die nicht nur den Magen berühren sondern auch den Geist zum Tanzen bringen. Dreckige Clubs stehen generell oben auf der Liste, während der Hochglanzladen mit Glastheke eher unbesucht bleibt. Immer auf der Suche nach dem neusten Beat, dem frischen Groove und dem mitreißenden Sound schreibt Martin seit Jahren für unterschiedliche Musikmagazine und Blogs ohne dem großen Hype hinterherzulaufen.

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