Die Wiener Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel hat es sich zum Ziel gesetzt, jedwede frühmorgendliche Aktivitäten aus der Stadt Wien zu verbannen. Das tagsüber arbeitende selbst ernannte Sprachrohr der Stadt Wien hat die Sperrstundenfrist der Lokale auf 4.00 Uhr herab gesetzt und setzt damit ein klares Statement gegen die Wiener Nachtszene. Denn, auch viele Nachtschaffende, die die Wiener Wirtschaft in erheblichem Maße fördern, möchten auch an ihrem sozialen Netzwerk teilhaben und nicht im Dunkel der Nacht vergessen werden!

Dem setzen sich die Nachtaktivisten der Kreativ-, Kultur-, Klub- Szene Wiens, die sich in der Formation „copy_paste“ zusammengeschlossen haben, entgegen. Ihre musikalische Kampfansage – eine audiovisuelle Demonstration, die zeigen soll, dass Wien zwar nicht New York ist, aber mindestens genauso schön- und authentisch.

„Wir fordern ein offenes Miteinander, ein Miteinander wo keiner ausgeschlossen wird und ein Miteinander der gleichen Rechte und Pflichten“, so copy_paste zur Idee zum Video. „Wir möchten nicht raus- gesperrt werden“, ist der Tenor des Videos, welches in Zusammenarbeit mit wachsamen Köpfen Wiens unter dem Namen „copy_paste“ entstanden ist.

Erklärtes Ziel ist es, den Lokal- und Clubbetreibern in Wien zu ermöglichen, ihre Sperrstunde selbst wählen zu dürfen! Dafür steht dieses Projekt!

Ohne über die Relevanz und negative Folgewirkungen einer solchen konservativen Sperrstunde Bescheid zu wissen, werden dadurch erst in den letzten Jahren entstandene positive Impulse aus der hiesigen Clublandschaft im Keim erstickt. Damit verbunden verliert die Stadt Wien als potentielle europäische Trendmetropole an Glaubwürdigkeit und entstandene Tourismuseffekte gehen verloren.


One Response

  1. Patricia

    Auch wir wollen gegen die Sperrstunde kämpfen, als Kellnerin seh ich meine Arbeitszeit flöten gehn und das geht garned.. ausserdem gehn anständige Menschen “früh!” am Tag nach Hause 😉

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