Tolga-by-Fernanda-MattosTolga Fidan ist ein ganz schön internationaler Typ und das merkt man irgendwie auch immer seinem Sound an. Geboren ist er in der Türkei, hat dann in England und Frankreich gelebt und ist mittlerweile in Berlin verwurzelt.

 

Diese Vielfältigkeit und Internationalität spiegelt sich in seinen Produktionen wieder und jetzt auch im neuen Album „Rogue“. Wie man es von ihm gewohnt ist, wandert Tolga auf den Grenzen zwischen House, Techno und experimentalen Sounds hin und her, springt mal in das eine Genre rein und rennt dann schnell wieder rüber ins andere.

Gleich die ersten 3 Nummern auf Rogue erfüllen genau dieses Bild.
Mit „Fire“ steigt er mit leicht gebrochenen Beats ins Album ein, die mit lockeren Melodien und Flächen geschmückt werden.
Mit „Demain“ geht es weiter, das ich als klassische House- produktion bezeichnen würde.

Warme Bässe, die sich schön im 4/4-Takt durchs ganze Stück ziehen und durchgehend für einen angenehmen Groove sorgen. Bei „Void“ kommen dann die ersten Vocals ins Spiel, die perfekt über den Basslines platziert sind. Im Verlauf des Albums geht es genau so weiter.

Mal mit geraden Beats, mal mit Breaks, mal mit Vocals und mal mit Instrumenten.
(gh)

Tolga Fidan Rogue Vakant

Tolga Fidan
Rogue
Vakant

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