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Bananafishbones A town called sevenOpen Air Konzerte stehen bei mir eher selten auf der Tagesordnung. Doch durch Zufall verschlug es mich neulich gleich zweimal hintereinander zu einem Event unter freiem Himmel.

HillSide-Festival und Hagebaumarkt-Open-Air. Bei beiden spielte auch noch dieselbe Band. Und – nun kommt es – es war auch noch zweimal ein solcher Spaß, dass ich euch hier unbedingt davon erzählen muss. Ach so – welche Band? – Bananafishbones natürlich, mit neuem Album – natürlich!

Beim ersten Open Air meinte es das Wetter nicht wirklich gut mit uns.
Nachdem wir uns mit Klumpen an den Füßen entlang eines Zaunes, zwischen Büschen und Sträuchern durch den zentimeterhohen Matsch bis zum Festivalgelände der ehemalige Bad Tölz Airbase vorgekämpft hatten (ich nehme an es wäre auch einfacher gegangen), erreichten wir etwas feucht, aber happy das Hillside Festival.

Leider drückte das schlechte Wetter ein wenig auf die Besucherzahlen, keineswegs aber auf die Stimmung an diesem Abend. Diese war blendend, und als wir uns mit Getränken und Flammbrot versorgt hatten, konnten wir noch einigen Tracks der Sterne lauschen, bevor die Bühne für das Highlight des Abends vorbereitet wurde: die Bananafishbones (eigentlich waren Tito & Tarantula ja Headliner aber – no chance gegen BFB).

Schon nach dem ersten Akkord gings mit vollen Drehzahlen ab – jetzt ohne Regen!
Die drei Tölzer Cowboys sind live unschlagbar – ein Stimmungsgarant. Neben ihren Heulern wie Come to sin, Glam und My lovely Senorita rockten sie in einem zwecks regenbedingter Zeitplanverschiebung etwas gekürzten Set auch eine ganze Reihe neuer Songs aus ihrem eben erschienenen Album a town called seven.

So, damit sind wir auch beim eigentlichen Thema.
Die Horn-Brüder Sebastian (Vocal, Bass) und Peter (Gitarre, Vocals) und ihr Drummer Florian Rein, kurz die Bananafishbones aus Bad Tölz, haben einmal mehr ein beachtliches Album auf die Beine gestellt.

a town called seven geht ab wie Forellensuppe 🙂
Deutlich härter als die Vorgänger ist es geworden, ein wilder Stilmix aus Spacerock, Psychobilly, Alternative, Western und Indie-Rock.

Krachend, ironisch und voller Power – ohne Grenzen und ganz sicher ohne Gnade.
Zu den Highlights auf a town called seven zählen allen voran die Songs birdies, queen of trouts, pow wow und diggin.
Da ist Spaß drinnen, Fetz und ein bisschen was zu nachdenken – um es mal auf die Schnelle zu sagen.
Weiter so! Bananas rule 🙂

P.S. Die Bananafishbones sind demnächst auf Tour unterwegs. Termine findet ihr unter www.bananafishbones.de – nicht verpassen!

Bananafishbones
A town called seven
Audio CD (6. Mai 2002)
Label: Bonanza (Universal)

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