Österreich verbindet man nicht sofort mit saftigem DeepHouse, der einem mit dicken Grooves nur so um die Ohren tanzt. Mit dem aktuellen Release der Kooperation aus Pete Sabo und dem Duo WHO KNOWS dürfte sich das jedoch ändern. Ihre aktuelle Single „Like This“ fand nicht nur offene Ohren beim weltweit bekannten Label „Spinnin‘ Deep“, welches die Scheibe im Sharam Jay Edit gerade rausbringt, sondern auch in die Plattentaschen bei international gefeierten DJs wie Pete Tong, Moguai oder auch Sander Kleinberg. Wir haben mit der Dreier-Konstellation gesprochen und uns über das Release und Ihren Raketenstart unterhalten.

Mit eurem aktuellen Release habt ihr enorm starkes Feedback aus der Szene bekommen. Auch international gefeierte Artists wie Sander Kleinberg, MOGUAI oder Afrojack haben das Release früh supported. Was habt ihr gedacht als Pete Tong den Track in seiner Show gespielt hat?
Am Anfang konnten wir das gar nicht glauben. BBC Radio 1 und Pete Tong sind schon seit Jahren fixer Bestandteil im Kalender und seine Show ist international sehr angesehen. Wir waren vollkommen überwältigt, damit hätten wir nie gerechnet und es war eine große Ehre für uns.

Veröffentlicht wird die Single weltweit auf Spinnin‘ Deep – welche Labels habt ihr als nächstes im Auge?
Es war für uns sehr überraschend in so kurzer Zeit bei einem Label wie Spinnin Deep unterzukommen. Wir machen uns derzeit eigentlich keine Gedanken was das nächste Label sein könnte, sondern in erster Linie werden wir weiterhin hart an unserer Musik arbeiten und hoffen dass es den Leuten gefällt.

whoknowsWie kam man sich eure Arbeit im Studio an dem Track vorstellen? Ihr wohnt ja nicht in derselben Stadt – wie arbeitet ihr über Distanz zusammen?
Zum Glück gibt es Internet, Skype und diverse Clouds, das macht heute doch einiges leichter. Wir waren sehr angetan von Pete’s „Pressure“. Da haben wir dann mal begonnen die Beats zu machen und der Rest ist dann nach und nach gekommen.

Könnt ihr euch noch an das erste Feedback im Club erinnern, als ihr die Nummer selbst aufgelegt habt?
In dem Moment ist man natürlich immer sehr aufgeregt ob die Leute es gut finden, und wenn man dann sieht wie die Crowd abgeht und die Leute tanzen, war das für uns Gänsehaut pur und vermutlich die schönste Bestätigung die man als Künstler bekommen kann.
Von Hardware bis PlugIn – Auf welches Tool konntet ihr bei dem Track nicht verzichten und warum?
Wir arbeiten viel mit Software und wichtig ist für uns immer das Zusammenspiel der einzelnen Sounds. Dabei ist uns die Abhöre sehr wichtig, um zu hören, wie es wirklich klingt.
Wir schwören da auf Genelen 😉

Ihr kommt alle aus Österreich – welche Einflüsse hat die Szene dort auf euch?
Für uns war es immer wichtig uns international inspirieren zu lassen, die Trends kommen dann doch aus anderen Ländern und die österreichische Szene ist sehr begrenzt.
Mittlerweile gibt es zwar ein paar echt coole Festivals aber insgesamt ist Österreich was elektronische Musik angeht, leider noch lange kein Hot Spot.

Seid ihr  generell ein Crate Digger, die sich stundenlang mit Tracksuche beschäftigen oder geht es viel über zugeschickte Promo?
Momentan investieren wir sehr viel Zeit und Energie im Studio, die Tracksuche wird aber dennoch sehr in Fokus gesetzt. Es gibt heute einfach so viele talentierte Producer auf der ganzen Welt, da ist es schwierig den Überblick zu behalten. Aber im Endeffekt ist es wohl beides.

Wie sieht eure Roadmap für das restliche Jahr aus?
Momentan arbeiten wir an unserer nächsten Single und 2016 möchten wir auch nutzen, um die internationale Bekanntheit weiter vorantreiben. Ein weiteres großes Ziel ist es uns Live einen Namen zu machen und zu überlegen, wie wir den Leuten die pure Energie von PETE SABO & WHO KNOWS verleihen können.

 

Über den Autor

Martin liebt drückende Bässe, die nicht nur den Magen berühren sondern auch den Geist zum Tanzen bringen. Dreckige Clubs stehen generell oben auf der Liste, während der Hochglanzladen mit Glastheke eher unbesucht bleibt. Immer auf der Suche nach dem neusten Beat, dem frischen Groove und dem mitreißenden Sound schreibt Martin seit Jahren für unterschiedliche Musikmagazine und Blogs ohne dem großen Hype hinterherzulaufen.

Kommentar verfassen, Diskossion starten, Meinung melden‽