Der Throwback Thursday (#tbt) ist vor allem bei Musikern und DJs ein beliebter Wochentag, um alte Bilder und Videos in die Welt zu schleudern. Wir haben uns bei Youtube mal durch alte Fernsehbeiträge rund um die elektronische Musik geklickt und einen sehr spaßigen Beitrag im Archiv von Sat 1 gefunden.

In der Sat 1 Sendung „Einspruch“ wurden Anfang der 90er vielfältige Themen aus allen Bereichen des Lebens, der Arbeit und der Freizeit besprochen und diskutiert. Im Jahr 1994 war es dann auch so weit, dass das Thema „Techno“ dort seinen Platz gefunden hat und neben Westbam und einer Raverin auch verschiedene Vertreter aus Kultur und Politik eingeladen wurden.

Um Techno zu hören muss man besoffen sein, oder Drogen nehmen!

Vor allem die Gäste, die noch nicht so viel Erfahrungen mit der damals neuen Musik gemacht hatten, waren strikt und stur gegen dieses seltsame Phänomen: „Ich kann nicht verstehen, was das mit Kunst oder Kultur zu tun hat, wenn man spontan ein bisschen Musik zusammen mixt.“ sage der damalige Landesgeschäftsführer der Jungen Union aus Berlin. Auch der Radiomoderator Karsten Zinzik und die Studiozuschauer konnten den Technofans ganz und gar nichts abgewinnen: „Techno hat etwas mit persönlicher Vereinsamung zu tun…“, oder „Techno ist der billigste Tinnef den ich je gehört habe.“, waren ihre gemeinsamen Aussagen. Hätten sie damals schon geahnt, was mal aus unserer lustigen, kleinen Szene werden würde, hätten sie vielleicht auch damals schon anders geurteilt – aber seht einfach selber und erfreut euch am Thwroback Thursday:

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Eine Antwort

  1. Tamara

    Naja, 1994 konnte man eigentlich nicht mehr von der „kleinen, lustigen Szene“ sprechen. In dem Jahr kam Techno kommerziell in der Gesellschaft an, aus jedem Auto machte es Bum-Bum, jede Dorf Disse hatte ihren Tekkno Abend. Bei der Mayday mußten 10.000 vor der Tür bleiben, weil drinnen kein Platz mehr war und bei der Loveparade waren ca 120.000 Leute, während es im Jahr davor noch ca 30.000 waren. Und man kann sagen, daß waren damals größtenteils noch Raver im Gegensatz zu den Event Touristen am Ende der 90ér Jahre.

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