Bei ihnen ist der Name Programm: Brachiale Musikgestalter. Sascha Ewe und Oli Beez lassen bei ihren gemeinsamen Projekten nichts anbrennen und haben den Abriss immer mit im Gepäck!

Der Lehmann Club ist in Stuttgart die erste Adresse, wenn es um Techno geht. Alle großen Acts schauen dort regelmäßig vorbei und natürlich sind auch BMG regelmäßig zu Gast. In der aktuellen Ausgabe des Lehmann Magazins haben die beiden über ihre langjährige Connection zu Stuttgart gesprochen und passend zum Magazin ihre Lesetipps verraten.

Für uns ist der Lehmann Club einer der Top Clubs in Deutschland. Es gibt kaum noch Clubs die so undergroundig sind und wo einfach alles stimmt. Zusätzlich dazu, dass der Club einfach geil ist, haben wir auch eine sehr gute Beziehung zu den Machern. Wir fühlen uns dort einfach unglaublich wohl und fiebern immer jedem Auftritt entgegen. Daher war uns als wir das BPM Projekt gegründet haben sofort klar, dass wir unbedingt ein Mal im Jahr einen BPM Event mit Pappenheimer, Minupren und uns machen müssen. Unser erster Auftritt in Stuttgart war tatsächlich im Lehmann, zusammen mit Sven Wittekind. Damals war es ein Experiment, die Lehmann-Macher wollten mal ausprobieren wie unser Sound ankommt, was dann letztendlich super funktioniert hat. Trotzdem erinnern wir uns auch noch an die ein oder andere Party die wir als Begleiter der Abstract Crew im Prag gefeiert haben, das auch von den Lehmannleuten betrieben wurde. In Stuttgart gab es schon immer eine starke Technoszene und für uns war nach dem ersten Auftritt im Lehmann klar, dass das unser Zuhause für Stuttgart ist.

 Die Brachialen Musikgestalter sind gemeinsam mit Pappenheimer und Minupren nicht nur in Süddeutschland, sondern in ganz Europa unterwegs und da gibt es natürlich Regionen, auf die sie sich besonders freuen.

Stuttgart ist da klar ganz weit vorne, aber auch unsere Heimat Frankfurt ist jedes Mal aufs Neue ein Highlight. Zusätzlich sind wir sehr gerne im Kölner Raum, im Ruhr Pott und seit ein paar Jahren auch in Bayern wie z.B. Würzburg oder Nürnberg. Da gibt es unglaublich viele Matschköpfe die unseren Sound feiern. Trotzdem wird man auch nach Jahren immer wieder in Ecken Deutschlands, in denen man es nicht erwartet, sehr positiv überrascht. Letztendlich ist es die Kombination aus Leuten, Location und der Anlage die eine gute Party von einer schlechten unterscheiden.

Im Lehmann Magazin geht es auch immer ums Thema „Lesen“, denn wer hat mehr Zeit dazu, als DJs, die ihr halbes Leben am Flughafen, in Bahnhöfen und Hotels verbringen.

Also am Flughafen treiben wir uns tendenziell wenig rum, da wir eher mit dem Auto oder Bahn unterwegs sind. Heutzutage liest man da dann viele Social Media Sachen. Da ist natürlich extrem viel Scheiß dabei, aber ab und an gibt es auch mal einen interessanten Artikel. Sascha ist was Bücher angeht eine ziemliche Leseratte und hat seinen Kindel immer dabei. Bevorzugt liest er Science Fiction Bücher. Trotzdem schätzen wir es sehr, dass das Lehmann Magazin in gedrucktem Format rauskommt. Früher konnten wir es gar nicht abwarten bis das U60311 Mag (Uturn) rauskam, das haben wir in unserer Generation verschlungen und meist mehrmals gelesen. An Magazinen gibt es ja außer der Faze und der Groove leider nicht mehr viel. Ob sich es lohnt diese Magazine zu lesen, muss aber jeder für sich selber entscheiden. An Büchern ist Phillip P. Peterson ein wirklich cooler Autor und für jeden der Science Fiction-Fan ein Muss.

Danke an das Lehmann-Team für das Interview! Noch mehr Künstler-Interview findet ihr immer unter dem #Interview bei uns auf der Seite!

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