Zum großen Geburtstag wird der Labelkatalog von Poker Flat ins neue Jahrzehnt katapultiert. Jetzt gibt’s die Remixe zu „Loverboy“.

So richtig cool war House aus Deutschland Ende der 1990er Jahre nicht. Es wurde mit Vocals um sich geworfen und viele Filter aus dem French House kopiert. Dank dem von Steve Bug ins Leben gerufene Label Poker Flat hat der deutsche Housesound dann aber zum Glück doch noch die Kurve bekommen und ist in eine deepe und minimale Spur gewandert, auf der er bis heute unterwegs ist.

Der Poker Flat Startschuss mit dem „Loverboy“

Los ging die Erfolgsgeschichte von Poker Flat mit der Double Action EP von Steve Bug selbst, auf der als Opener der Track „Loverboy“ veröffentlicht wurde. Er steht seither als Gradmesser und musikalisches Synonym für das Label, durch das viele Releases inspiriert wurden. Auf Poker Flat haben in den vergangenen zwanzig Jahren großartige House-Acts wie John Tejada, Martin Landsky, Hakan Lidbo und Guido Schneider ihre Musik veröffentlicht, über allem schwebt aber immer der „Loverboy“.

Zum Jubiläum gibt es jetzt zwei Remixe, die voll in der Tradition von Poker Flat stehen und eine Gratwanderung zwischen House, Minimal und Techno gehen. Remix Nummer eins kommt von Acid Pauli, der sich in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zum weltweiten Superstar entwickelt hat und Bearbeitung Nummer zwei liefern Catz N’ Dogs aus Polen. Poker Flat zeigt mit Release 226 mal wieder, dass der Spagat zwischen Housewurzeln und modernen elektronischen Sounds elegant gemeistert werden kann – Out of Fashion since 1999 eben.

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