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My Playlist: Alex Bau

Beste Plattensammler, Technoheads und Vinyljunkies. In der zweiten Ausgabe unserer neuen Ausgabe von „My Playlist„: Alex Bau mit seinen Top 10 des Wonnemonats Mai 2011.

Alex Bau

 

Tony Rohr, Slowburn, Weave, Brooklyn, USA, Amerika, US-Techno, NeutonTony Rohr – „Slowburn (Miro Pajic Remix)“ (Weave)

Tony an sich liefert ja immer prinzipiell am oberen Qualitätsende, aber das, was Miro Pajic da mit Slowburn veranstaltet dürfte selbst den sympathischen Mann aus Brooklyn zum schwitzen bringen. So viel gute Laune in nur einem Track, der jedoch alles andere als offensichtlich versucht das Grinsen zu verbreiten, das gibt`s selten.

 

 

Broque, Max Cavalerra, Net Label, Electric Delicate, München, Hamburg, Elektro, Minimal, Digitale Musik, MP3Maxx Cavalerra – „Hells Gateway“ (Broque)

Ja, der Max, wirklich einer, der noch weiß wie man Musik macht. So viele Sounds, Ideen und Spielereien wie er auf nur einer EP verbruzelt, kriegen manch andere nicht mal in einem Album an den Start. Schwer eine Auswahl zu treffen bei seiner aktuellen EP auf Broque, also einfach mal den Globus drehen, Finger drauf, und siehe da, wir landen bei Hell`s Gateway. Aber auch alle anderen Tracks der „Beyond the Skyline“ EP mehr als nur hörenswert.

 

Alex Bau, Centerangle, No MP3, Vinyl kills MP3, Records, 12" PlatteAlex Bau – „Centerangle“ (Dmom)

Es hat ja immer was von Selbstbeweihräucherung, wenn man seine eigenen Tracks chartet, aber geht nicht anders, den Centerangle taucht zur Zeit in jedem meiner Sets auf. Ich will da jetzt nicht viel herumklotzen, der Track funktioniert ohne Ende. Basta.

 

 

 

Marc Romboy, Stephan Bodzin, Phobos, Systematic, Frankfurt, Intergroove, Top Label, Techno LabelMarc Romboy, Stephan Bodzin – „Phobos (Sythapella)“ (Systematic)

Eine der positiven Errungenschaften des digitalen Auflegens ist die Tatsache, daß man mit Hilfe der Technik unglaublich viele Sachen anstellen kann, die vorher mit nur zwei Plattenspielern einfach nicht drin gewesen wären, und gut daß es daher immer wieder sogenannte “Tools” gibt, die einem da dann noch mehr Möglichkeiten bieten. Phobos kennt jeder, mag jeder, will jeder hören, und geil wenn man mit dem Thema selbst ohne Beats etc. dann das Zaubern beginnen kann. Ein Alltime-Classic.

 

Damon Wild, Avion, Synewave, New York, USA, Techno Label, Oldschool TechnoDamon Wild – „Avion (A.Paul Remix)“ (Synewave)

Mann ist das lange her, Damon Wild aus New York mit Avion, und der Portugiese A. Paul macht sich dran das ganze in ein etwas zeitgemäßes Beatgerüst zu packen so daß man die jungen Ravernasen Appetit machen kann auf die Musik aus einer Zeit, in der alles besser war. Blablabla… 😉

 

 

 

Not From Earth, Prologue, Peaktime, Hit, Floorburner, VinylNot From Earth – „The Second Emotion“ (Prologue)

Auch wenn ich (leider) nur selten dazu komme mal richtig deepe Sachen zu spielen (Ja, ich weiß, jetzt heißt es wieder “Mehr Mut, Alex, los, oder bist Du ne Jukebox… aber zock mal diese Nummer um 4 Uhr zur Peaktime im Club Deines Vertrauens…), das hier ist mal wieder ein Appell an alle Nachwuchs-DJs, daß es eben diese Art von Sound ist, die Beginn des Clubabends für den richtigen Vibe sorgt, und nicht irgendwin Geballer das die Gläser von der Bar schmeißt. Einfach schöne, fließende Musik.
 
<h2><img class="alignleft size-full wp-image-37175" style="margin: 5px;" title="chroma_recordings" src="https://partysan.net/wp-content/uploads/2011/05/chroma_recordings.jpg" alt="Chroma Recordings, Techno, Harte Beats, Schallplatte" width="200" height="200" />Adam J - "Decca" (Chroma Recordings)</h2>
Und noch ein Ami in meinen Charts, man soll es kaum glauben! Aus Indianapolis kommt hier ein Track von Adam Jay
s Album „Peaking“ auf seinem eigenen Label Chroma Recordings. So kann „Tooltechno“ klingen, wenn er gut gemacht ist eben mehr sein soll als nur ein Loop. Kleine, subtile, manchmal offensichtliche Veränderungen und jede Menge Abwechslung beim Drumming machen Decca zu einem Highlight auf dem Album und zu einer echten Waffe im Club.

 

Frankyeffe, DJ Remix, DJ Platte, Vinyl, 12", DJ StuffFrankyeffe – „Black Box (Xhin Remix)“ (43 Recordings)

Frankyeffe, seines Zeichens Resident-DJ bei den Traintek Events in Rom, der wohl besten Partyreihe für Techno in der ewigen Stadt, liefert hier was ab was düsterer kaum sein könnte, und Xhin macht dann etwas draus, was eigentlich fast schon ein eigener Track ist, und dermaßen mutig gegen das 4/4 Diktat in der Clubwelt voranmarschiert. Super!

 

 

Alex Bau, CLR, Toneman, Tagebuch, Vinyl Release, DeliriumAlex Bau – „Supersonic“ (Dmom)

Die hier steht hier jetzt nur, weil ich eigentlich jedes Mal nicht weiß ob ich jetzt Centerangle oder Supersonic auf die Meute loslassen soll. Wenn Du meine älteren Sachen magst, dann wirst Du an Supersonic deine wahre Freude haben. Dicker Bass, der die Kick fast schon verschlingt, dazu jede Menge delayte und verhallte Soundcollagen die den letzten Drive geben.

 

 

Technasia, Remix, 12"Vinyl, Asien, Central LP, DJ Vinyl, Top Ten, ChartsTechnasia – „Obsession (Technasia Remix)“ (Technasia)

Charles weiß wie es geht, daher voll ok wenn er einen eigenen Track remixt, und am Ende so etwas herauskommt. Das hier ist der typische Titel wenn Du als DJ mal in der Situation bist daß der Abend ja ganz ok ist, aber irgendwie noch so eine Prise Salz fehlt um auch die letzten Glashalter von der Bar zu kratzen oder auch um die Frauenquote auf der Tanzfläche wieder zu erhöhen ohne den Testosteronspiegel in Frage zu stellen. Klar was ich meine?