Das von Paul Brtschitsch vor einigen Jahren neu ins Leben gerufene Projekt Klangwechsel meldet sich mit neuem Album zurück.

„12 Uhr Mitternacht, ich geh an die Bar“, so eröffnet „Mitternacht (Tape Session)“, der Opening Track von „Tanz auf dem Vulkan“ – und sofort ist klar, dass das zweite Album von Klangwechsel, Nachfolger von „Zirkus Fantasie“ aus 2018, Musik aus einer anderen Zeit ist, Musik für bessere Tage mit weniger Abstand und mehr Rausch.

Das beschränkt sich dabei keineswegs auf die Lyrics: In den zehn neuen Tracks flirten Clubsounds mit lässigem Rap, puckernder Elektro mit chiliger „Fahrstuhlmusik“.

Es gibt viel zu entdecken zwischen den Zeilen, doch die Zeilen sind es dann doch, die das Album schimmern lassen: „Ich sehne mich zurück in diese Zeit, die Stimmung war besonders, einzigartig, zu allem bereit“, heißt es im Highlight „ Berlin ‘83“ – doch der Blick in die Achtziger fühlt sich an wie ein Anästhetikum für unsere viel frischere Wehmut, für die Trauer um viel jüngere Verluste.

Womöglich ist „Tanz auf dem Vulkan“ nicht zuletzt sehr wohl ein Album für genau diese Zeit, fürs Hier und Jetzt. Vor allem der Ansatz technoide und Indie-Elektronische Parts mit anderen Genres wie Downtempo, HipHop und Breakbeat zu vermischen, macht das Album enorm spannend.

Hier gibt es das Album „Tanz auf dem Vulkan“ veröffentlicht auf Schattenwald Records bei Bandcamp

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