Immer schön, wenn einen Acts auch nach über zwanzig Jahren noch begeistern können. Housemeister tut genau das mit seiner neuen Platte!

Mitte der 90er war der Housemeister einer der jungen und vor allem extrem wilden Macher der aufstrebenden Technoszene Berlins. Er hat schrägen Sound gespielt und war irgendwie auf jeder Party vertreten. 2002 kam dann die erste EP auf BPitch Control, einige Platten auf Boysnoize Records und vor allem auf seinem eigenen Label All You Can Beat. Auch wenn Martin Boehm immer noch aussieht wie Anfang 20, dürfte er die 40 mittlerweile schon locker überschritten haben, seine Musik ist aber fresh wie eh und je, was es jetzt auf seiner neuen Late At Night EP zu hören gibt:

Auf der Platte zeigt sich der Housemeister musikalisch breit aufgestellt. „Late At Night“ ist ein treibendes Clubbrett mit einem eingängigen Vocalloop (Clubbrett und Vocalloop sehen geschrieben lustig aus, musste mal gesagt werden), „Der kleine König Dezember“ eine oldschool klingende Fiepsenummer und „Funk That“ ein nervös klackerndes Ravebrett. Dazu gibt es noch einen Remix von Matthew Herbert und das Paket der Vielfältigkeit ist komplett. Wem der Sound vom Housemeister nicht so ganz geläufig ist, dem sei das Boiler Room Set von ihm ans Herzen gelegt:

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