Komische Überschrift, aber sie trifft den Sound von Christopher Kah einfach so passend. Auf seinem neuen Album „Limited Resource Vol.1“ gibt es Techno in seiner Ursprungsform, der aus den 90ern stammen könnte und trotzdem ganz klar nach 2018 klingt!

Christopher Kah ist Musikperfektionist wie kaum ein anderer. Seine Produktionen sind bis ins letzte Detail durchdacht und fein säuberlich produziert, als ob ein Chirurg am Werk gewesen wäre. Kein Wunder, denn vor seiner mittlerweile über 15-jährigen Schaffensphase in der elektronischen Musik hat er Musik studiert und war zehn Jahre lang als Jazz- und Klassikmusiker aktiv. Trotz des großen theoretischen Wissens und der ständigen Perfektion klingt sein Sound aber nicht steril und nüchtern, sondern immer organisch und groovend. Das kommende Album „Limited Resource Vol.1“ ist das neueste Ergebnis seiner Klangarbeit, auf dem er es in acht Tracks geschafft hat, den Ravespirit der 90er mit modernen Produktionsmitteln ins Jahr 2018 zu transformieren.

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DJ, Live-Act, Producer

Bei seinen Auftritten und bei der Studioarbeit setzt Christopher Kah auf eine fein selektierte Zusammensetzung von analogen Geräten und begleitender Software. So performt er auf der Bühne und auf diesem Weg ist auch das neue Album entstanden:

Das Set-Up, das ich benutze, ist sehr reduziert. Dennoch lässt sich damit genau das Ergebnis erzielen, das ich anstrebe. Es besteht aus einem Drum-Computer, Synthesizern und einem Sampler kombiniert mit DJ-Equipment. Anstatt aber bloß zwei Tracks ineinander zu mixen, passe ich die Stücke so an, wie ich es in dem jeweiligen Moment für richtig halte. Die Möglichkeiten sind endlos, wenn analoge und digitale Geräte kombiniert werden. So möchte ich den Mix in eine andere Dimension bringen, ich möchte näher an meiner Crowd sein und in jedem Moment spüren, wie sie reagiert.“

 

Bis das Album Ende April veröffentlicht wird, lohnt sich ein Blick auf den Youtubekanal von Christopher. In seinen Videos zeigt er, wie sein Set-Up aussieht und wie er es zum Klingen bringt. Auch seine DJ-Kollegen sind schon große Fans von Limited Ressources – zum Beispiel sein Landsmann Laurent Garnier, der einen Track vom Album bei der Time Warp in Mannheim gespielt hat. (Falls das Video ohne Ton abgespielt wird, im Video auf den Lautsprecher klicken.)