In der ersten Folge unserer Computermusik-Serie widmen wir uns aus gegebenem Anlass einem Musiksoftware-Klassiker…der REBIRTH RB-338.

PROPELLERHEAD (www.propellerheads.se…unbedingt den Trailer angucken: Hammer !)Software-Schmiede aus Schweden, die uns auch mit den Musikprogrammen REASON und RECYCLE beglückt und die revolutionären ReWire- und REX-Technologien entwickelt hat, stellt neuerdings unter www.rebirthmuseum.com das Kultprogramm zum reien Download zur Verfügung.

Bei ihrem Erscheinen vor 8 Jahren, war dieses Stück virtuell gewordene Dance-Maschine ein echtes Erdbeben für jeden computerinteressierten Musiker.
Auf der Museums-Webseite werden nun sowohl die Erfolgsstory der Rebirth, als auch die jener nicht minder populären Vorbilder, der legendären Roland-Maschinen 909, 808 und 303, nachgezeichnet.
Interessierte finden hier einen informativen Exkurs zur Entwicklungsgeschichte der elektronischen Musik, insbesondere ab der Marktreife der ersten Roland TR-808 im Jahre 1980.

Genug der Bildung!…losgerockt!
Nach erfolgreicher (kostenloser) Registrierung, kannst du das Programm als CD-Image-Datei downloaden, was bedeutet, dass die runtergeladene Datei noch mittels eines Brennprogramms auf eine CD-ROM gebrannt werden muss. Diese dient nach erfogreicher Installation, der Authorisierung der Software.
Nach der Installation begrüsst dich die Maschine dann mit dem berühmten switch on-Sound und der recht übersichtlichen Oberfläche, die hauptsächlich von den oben erwähnten Klangerzeugern beherscht wird.
Die beiden 303s emulieren den Analog-Sound des Hardware-Originals, während die zwei Drummaschinen 808 und 909 Sample-Sounds abspielen (diese Sounds kann man im übrigen auch austauschen, dazu später mehr).

Widmen wir uns exemplarisch mal der 909-Sektion. Um nur die 909 zu hören musst du die Volume-Regler der anderen Sektionen runterziehen (auf der rechten Seite unter “MIX”).
Mit dem Klick auf eins der Kürzel BD,SD etc. aktivierst du den jeweiligen Soundsample (zuvor natürlich oben auf Play, sonst hört man ja nix). Durch drücken eines Step-Buttons , wird der ausgewählte Sound auf einem der 16 Steps innerhalb eines Patterns gespielt. Für eine 4tothefloor-Bassdrum müssen also die Steps 1, 5, 9 und 13 angeklickt werden. Nochmaliges Klicken bewirkt einen lauteren Sound. Ausserdem kann man zum Beispiel bei der Bassdrum noch das Klicken (Attack), die Länge (Decay), die Tonhöhe (Tune) und die Lautstärke (Level) des Sounds ändern. Damit das ganze so richtig schön knarzt, noch ne Ladung Distortion drauf und dann alles noch mit Filter (PCF) und Delay versehen…holla, da geht ja schon einiges denkt man…aber das ist längst noch nicht alles.

Jetzt bitte mal in der Menüleiste “Mods” anklicken und eines der anderen Mods auswählen. Dahinter verbergen sich nämlich nicht nur andere grafische Oberflächen, sondern auch andere Sounds und der Clou daran: diese Mods können tonnenweise aus dem Netz geladen werden.
Die Frickel-Freaks unter euch können sich so ein Mod-File sogar selber bauen.
Du kannst also die beiden Rhythmus-Maschinen der Rebirth mit deinen eigenen Sounds bestücken.

Viel Spass dabei wünscht

Skillz&Bizz
Die PARTYSAN.net Serie rund um elektronisches Business und Produktion.

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