Sex, Drugs, Rave and Roll. ICONIC Video von Moonbootica.

moonbootica-iconic-cover-300x300Titten Raus ! ist ja ein nicht selten gehörter Schlachtruf auf Gigs der Moonbooticas. Dieser Vibe noch gewürzt mit saugeil verfilmter L. A. Drogen Gang Violence, S.W.A.T. Teams, Knarren, Koks, Pillen, After Hour Szenen und wunderschönen Mädchen (sehen alle schwer nach SUICIDE GIRLS aus!) scheint die Basis des Drehbuchs des Regie-Kollektivs „Skinny“ um David Hache, Marc-Edouard Leon und Dori Oskowitz für das neuen Moonbootica Video Iconic gewesen zu sein.

Bis auf das ein oder andere Justice Video ist uns selten so ein fettes Ding an Video untergekommen.

Ziemlich weit oben, was die beiden Nordlichter KoweSix und Tobitob (letzterer ehemals Fünf Sterne deluxe) da auf die Latte legen.
Als Teaser für ihr neues Album „Our Disco Is Louder Than Yours“, das erstaunlicherweise diesmal bei dem Major Columbia Four Music anstatt wie die bisherigen Alben bei Kontor erscheinen wird, taugt das Video allemal als virale Bombe.

Typen die Drogen verpackt in Teddys verkaufen?
Auf der Straße?
Das Zippo mit Geheimfunktion und der Undercover Cop der alle verpfiffen hat?

Moonbootica ‚Iconic‘ from Arianna Tomasettig on Vimeo.

YO!
Für ein Dance Video von zwei Hamburger Ex-Rappern – ganz großes Kino!
Wir wünschen uns hiermit hochoffiziell das ganze Moonbootica Album als Soundtrack für einen kompletten Kinofilm!
Scheiß auf Videos.
Wie wärs denn mal mit einem Film ohne Text, aber mit einem kompletten Mix hinterlegt?
Quasi als Stummfilm mit Mucke?

Fakt ist: Die Kombi aus Bootica und Skinny bräuchte keinen Wesley Snipes, Robert de Niro oder sonst einen Hollywodd Fuzzi zum Namedropping.

Und für alle die noch nie auf Moonbotica waren hier noch der kleine Mittschnitt eines 4 Stunden Wahhnsinns aus dem heinlichen SuperBlub in Regensburg – der Suite15.


Oder wie seht ihr das?
Prost und watch out for Zivis.

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Und die Top Ten der beiden legen wir auch noch drauf.

Moonbootica Top Ten March 2012
Moonbootica – Iconic – Cheap Thrills/ Four Music
Aka Aka – Bretterbude (Moonbootica Mix) – Burlesque
Deichkind – Leider Geil (Moonbootica Mix) – Universal
Kolsch – Opa – Kompakt
L-Vis 1990 – Tonight – Sound Pellegrino
Tai & Bart B More – Nobody Can (TWR72 Mix) – Secure
Mason – Superimposer (Harvard Bass Mix) – Animal Language
Djedjotronic – Walk With Me – BNR
Dirty Deal – Neo Tokyo – VIM Records
Keith & Supabeatz – Exhale – No Brainer

MOONBOOTICA Offizielle Bio
„I can sell out Madison Square Garden masturbating.“   – Mike Tyson

MOONBOOTICA rettet Leben. Denn MOONBOOTICA garantiert Spass an der Maßlosigkeit. Das ist ein grosses Geschenk an die Menschheit. Ohne diesen Spass würde sich die Welt schnell in ein grosses Grau verwandeln. Und wer will das schon? Mit MOONBOOTICA hat jeder die Freiheit, sich gegen das Grau zu entscheiden. Einzige Bedingung: Man muss den Spass entdecken und auch gewillt sein, ihn nach allen Kräften auszuleben. Ist man erst mal so weit, relativiert sich mit Hilfe von MOONBOOTICA jeder Größenwahn im Handumdrehen. Die Powers That Be wollen Größe, Wachstum, Expansion? MOONBOOTICA hält doppelt dagegen! Gelassenheit durch Relativierung, am Ende hat MOONBOOTICA immer noch einen mehr. In der beruhigenden Wirkung verkehrt diese Lebenshilfe nach dem Prinzip ‚ Bigger than Life‚ die klassischen Funkadelic-Lektion in ein flottes: „Fee your Ass and your Mind will Fellow“.

Als DJ- und als Produzententeam garantiert MOONBOOTICA seit 1999 ein maximales Drehmoment. Aber Ausdauer ist nur eine der vornehmsten Tugenden der beiden Hanseaten. Zusammen sind sie ein Bollwerk gegen den Wankelmut und dennoch jederzeit bereit, Grenzen zu sprengen. Nicht zuletzt die eigenen. Dafür sind sie schließlich zu zweit. Als eine zweiköpfige Einheit IST MOONBOOTICA, und darauf kommt es an, IST: doppelt schlagkräftig, doppelt konzentriert, doppelt so gross. The double greatest. Selbst wenn Kowe Six oder Tobi Tobsen mal allein in den grossen Fusstapfen stehen, behalten sie dasselbe Format. Jeder für sich ist MOONBOOTICA doppelt. Und andersrum.

Eine einzigartige, nur dem Wildstyle verpflichtete Respektlosigkeit ist für MOONBOOTICA zugleich Tugend wie auch Kampfansage. Wenn Geschmacksverfeinerung droht, an sich selbst zugrunde zu gehen, hilft nichts besser als eine Einheit MOONBOOTICA. Hier findet sich die Gegenthese zu Light- und Minimal-Diktaten. Es könnte weder einfacher noch wirkungsvoller sein. Ein Track, ein Album, ein Set – das Wohlbefinden ist nur noch eine Frage der richtigen Dosis. Im Zweifelsfalle gilt: Mehr ist mehr. Und trotzdem bleiben, bei aller Liebe zur grossen Pose, Schein und Sein dasselbe. Ohne Getrickse, ironische Distanzierung oder Insider-Gewitzel liefert sich MOONBOOTICA dem Publikum aus. Ebenso verwundbar wie siegessicher, bieten das Duo alles, was ein gutes, offenes Drama braucht. Nur dass am Ende nicht alles in Blut schwimmt.

Wo andere zu Anabolika greifen und mit allen Mitteln Tracks pimpen bis der Limiter glüht, können sich Kowe Six und Tobi Tobsen einfach auf ihre Herkunft verlassen. Der Style wurde ihnen wie eine goldene Panzerkette in die Wiege gelegt. Das haben die musikalischen Werdegänge der beiden, fünf Alben und aberhundert Gastspielen bewiesen. MOONBOOTICA ist von Natur aus grösser als alles andere. Grösser als Du und ich. Selbst grösser als Tobi und Kowe. Womit wir auch endlich zum vorangestellten Zitat von Mike Tyson kämen –  aber das mit dem Spaß an der Maßlosigkeit wollen wir jetzt nicht noch mal erklären. Um zu erkennen, wie wichtig der ist, reicht ein Blick in die Tageszeitung. Oder ein Abend mit MOONBOOTICA.

 

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