Ein ordentliches Soundsystem ist unbedingt erforderlich, um eine Party oder Musik-Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Die Londoner Firma Funktion One ist dabei auf dem Vormarsch. Doch es ist kaum überraschend, dass man Funktion One Sound Systems in einigen der besten Clubs weltweit findet.

Berghain in Berlin, Space auf Ibiza, Cielo in New York um nur ein paar zu nennen. Slices / TechTalk hat auf der Frankfurter Musikmesse mit Funktion One Visionär Tony Andrews gesprochen, der dort eine Präsentation über Funktion One gab – ein perfekter Kandidat für diese Tech Talk Episode.

Was genau ist Funktion One?

Nun, es ist eine Firma, die sich besonders Lautsprechern widmet, es geht uns aber auch um die gesamte Audiokette. Denn der Rest der Audiokette wirkt sich darauf aus, wie unsere Lautsprecher klingen. Doch wir machen hauptsächlich Lautsprecher und haben, sagen wir, Methoden und Vorgehensweisen, die sich so ziemlich von allen anderen auf der Welt unterscheiden.

Was ist der Hauptunterschied?

Ich würde sagen, sie klingen bei den hohen bis mittleren Frequenzen weicher. Es kann laut und stark sein, mit großer Wirkung aber sehr lauter Verzerrung. Alle anderen Geräte haben einen metallischen Kompressions-Driver, das Ding, das den Klang gibt, besteht tatsächlich aus Metall, und wir machen dieses Frequenzband mit Lautsprechern, die mit Papier ausgekleidet sind.

Papier ist organisch bzw. ein umweltfreundlicheres Material und die Soundgeschwindigkeit im Material ist näher an der in der Luft. Somit ist der Übergang vom Material in die Luft viel weicher. Ich meine, jeder weiß, wie eine Schaufel klingt, eine aus Metall oder ein Ölfass – es hört sich nicht sehr gut an. Doch organische Dinge… Ich meine, es gibt Steel-Gitarren, doch die meisten klassischen Instrumente sind aus Holz gefertigt. Es gefällt uns, und Papier ist wirklich nur einen Schritt vom Holz weg.

Unsere Lautsprecher sind üblicherweise flach, es gibt keinen Grund für eine Weiterverarbeitung, da sie natürlich sind und daher nicht korrigiert werden müssen. Wir investieren viel Zeit damit, Lautsprecher und Wave dazu zu bringen, zusammen zu arbeiten um einen natürlich flachen Klang zu produzieren.

Kein anderer Hersteller von Lautsprechern macht Lautsprecher ohne Frequenzkurven-Entzerrung (EQ), aber ich komme ja auch aus einer Generation, in der es kein DSP gab, ja, als ich anfing wurde gerade EQ erfunden, Analoge EQ; so hat man es eben damals gemacht. Die Lautsprecher mussten flach sein denn es gab keine Alternative.

Und ich hatte immer diese Einstellung; und irgendwie heißt es, wenn man einen grafischen Equalizer hat, denn Sie wissen, man bekommt den mit der DSP, und sie können diese Frequenz verstärken und jene schneiden. Aber warum ist dieses Ding nicht von Anfang an nicht eben? Wenn Sie eine Verlust haben, und Sie geben mehr Energie hinein, schafft die Auflösung ein Loch und Sie geben mehr Energie in das Loch – alles, was Sie bekommen ist ein größeres Argument.

PARTYSAN Interview mit Tony Andrews Funktion One Soundsystems Slices Tech Talk. Funktion One Sound Systems can be found in some of the best clubs in the world. Berghain in Berlin, Space in Ibiza, Cielo in New York.

Es ist einfach lächerlich.

Ehrlich gesagt habe ich für die anderen Hersteller keinen Respekt, nur für sehr wenige, einen oder zwei vielleicht, doch im allgemeinen denke ich, sie helfen der Situation nicht. Sie führen die Öffenlichkeit in die Irre, es geht nur ums Marketing; wie in der Politik.

Und das Ergebnis ist, der Klang verschlechtert sich weltweit.
Vor 25 Jahren war er besser als heute, fürchte ich.

Was auch wichtig ist, sie sind sehr effizient.
Das ist ein Grund, warum die Leute sie mögen; sie sind sehr sauber.

Sie bekommen viel Sound für ein Minimum an Verstärker-Energie – das bedeutet, alle Komponenten sind stressfrei. Sie wissen also, es ist entspannt, es geschieht einfach, ist mühelos. Das Wort mühelos wird bei unserem System oft verwendet.

Erwähnenswert ist, dass die Lautsprecher eine sehr hohe Konversion von elektrischer Energie in akustische Energie haben, womöglich die beste in der Industrie, denn wir glauben… wir haben immer geglaubt, dass es etwas Gutes ist. Es ist wie ein Benzinmotor; Sie wissen, der ist normalerweise 25-30% effizient. Nun, Sie erhalten bei uns 10% mehr und das ist dann überall.

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Dasselbe gilt in etwa für Soundsysteme.

Die Lautsprecher in Ihrem Laptop sind etwa 1% effizient, die im Vorzimmer vielleicht 2 oder 3%. Wir erreichen bis zu 30%, aber 100 pure Watt Sound kann Sie in der Tat töten.

Was mich sehr beunruhigt ist die allgemeine Abnahme der Audio-Standards. Die digitale Welt ist absoluter Blödsinn, und es wird noch schlimmer. Wir sitzen jetzt auf diesen schrecklichen MP3, die die meisten DJs benutzen. Das ist kein echter Sound sondern, wenn Sie so wollen, ein Spielzeug, und nicht professionell. Ich kann einfach nicht glauben, dass es jeder benutzt. Viele der heutigen Soundsysteme sind so schlecht, man kann nicht einmal einen Unterschied feststellen.

Doch mit unserem geht das. Wir versuchen stets, mit den Clubbesitzern zu reden und sagen, „schau – sag den DJs, sie sollen Wave Files benutzen. Minimale CD Qualität. Ehrlich gesagt ist das nicht annähernd gut genug für die Bandbreite der menschlichen Wahrnehmung. Anders ausgedrückt; alles, was weniger ist als das, was wir noch retten können, ist wirklich eine Beleidigung.
Und MP3s sind eine sehr große Beleidigung, würde ich sagen.

Geht es also um digital, und sie wollen Zahlen – brauchen wir als Minimum 24 BIT Tiefe und 96 Kilohertz, würde ich sagen. Eine CD hat 16 BIT 44.1; also ausgeglichen. Obwohl es gerade mal so akzeptabel ist, ist es doch nicht… kommt es doch nicht an das heran, was das menschliche Audiosystem, unsere Wahrnehmung fähig ist zu unterscheiden.

Nun, ganz klar spielen alle Glieder in der Audiokette eine Rolle bei der Audio Qualität, und das schwächste Glied in der Kette ist in der Tat das Level, das die Audio Qualität erreichen kann. Traurig, aber so war es schon immer.

In der HIFI-Welt bis zurück in die 50er und 60er Jahre, hat man verstanden, dass sie nur so gut sein kann wie das schlechteste Teil im System.

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Leider ist das Schlimmste im System das, was die DJs einbringen.

Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber sie verwenden nicht nur MP3, wie bereits erwähnt, es ist auch die allgemeine Mischung der Standards; das Übersteuern, wo die Dinge dann nicht auf einem schönen, optimalen Level laufen um Audio von einem Ort zum anderen zu bekommen und dessen Integrität zu wahren.

Das ist ein Job, für den man Fähigkeiten braucht und einiges an Einfühlsamkeit. Und mit all der digitalen Maschinerie und den Programmen, die es heutzutage gibt, sind da viele Leute, die überhaupt nicht einfühlsam sind und nicht unbedingt musisch veranlagt bzw. nicht Musik machen. Ich dachte immer, das wäre etwas Gutes, doch inzwischen bezweifle ich es.

Es wäre schön, wenn das Leben durchwegs einfach wäre.
Wenn Sie ein Funktion One Soundsystem haben, dann wird alles perfekt sein, doch in Wahrheit ist es nicht so einfach.

Da sind die Faktoren. Wir erwähnten bereits das Grundmaterial und die Kette, sagen wir – der Mischer, Verstärker, der… Das ist die Kette, der DJ, Mischer, Crossover, die Verstärker, die Lautsprecher. Das ist die Reihenfolge der Kette. Es gibt weltweit nur wenige wirklich gute DJ Mixer, einige sind sehr beliebt, aber offen gesagt – diese sind nicht sehr gut.

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Bisher habe ich noch keinen guten DJ Mixer auf dem Massenmarkt gefunden, um ehrlich zu sein. Sie machen immer einen Kompromiß beim Sound.

Aber darüber hinaus gibt es den Veranstaltungsort, der Raum, in dem Sie sich befinden, und dessen Akustik. Die Akustik des Raumes hat viel zu tun mit der Art des Einsatzes. Es wäre schön, überall weiche Möbel zu haben und Teppichboden; das ist jedoch praktisch nicht machbar.

Es gibt jedoch einen großen Unterschied zwischen industriegefertigten Vinyl und Beton- oder Fliesenböden.

Wir haben Installationen im Fernen Osten durchgeführt, wo die Fußböden Badfliesen haben.
Wie klingt das also?
Wie im Badezimmer natürlich.

Es ist unglaublich, dass Architekten bei Ihrer Arbeit nicht auf die Akustik achten. Sollten Architekten dies hier sehen, möchte ich folgendes hervorheben: das menschliche Hörsinn kann Information bis zu 15-20 millionstel einer Sekunde unterscheiden, das bedeutet, es ist 2000 Mal mehr definiert als der Sehsinn, der nur 30 Rahmen pro Sekunde braucht um zu glauben, dass es ein Kontinuum gibt.

Wenn etwas langsamer als 15 millionstel einer Sekunde ist, die Luft überträgt das und so spielt es sich ab. Warum glauben Sie haben wir 360 Grad Wahrnehmung beim Hörsinn, der sich nie abstellt?

Wenn Sie also merken, Sie sind müde und irritiert – bedenken Sie das Umfeld, in dem Sie sich befinden. Sind Sie z.B. in einer dieser modernen Weinbars, viele davon klingen in der Tat wie ein großes Badezimmer.

Wenn Sie sich dort ein paar Stunden lang aufhalten, versucht ihr Gehirn die ganze Zeit, all die Information zu separieren. Das ist eine große Leistung und kann ermüdend sein. Einem schlechten Soundsystem zu hören wird Sie ebenfalls ermüden. Ist der Sound daher flach, gleichmäßig und mühelos, wirkt es sich dementsprechend auf die Person aus.

Das ist möglicherweise ein weiterer Grund, wieso die Leute Funktion One mögen.

Durch einen guten Lautsprecher kann man jede Art von Musik schicken, es gibt keinen Unterschied bei den benutzten Frequenzen; sondern es geht darum, wie diese benutzt werden. Das Spektrum ist immer noch das Spektrum.

Da könnte man sagen: Also, wir haben ein Farbenspektrum und du kannst damit ein beliebiges Bild malen, aber es hat dieselben Farben, doch die Bilder sind sehr verschieden. Es ist dasselbe mit Audio, doch die Leute machen sich damit verrückt. Ich glaube, was sie wirklich meinen ist, die Probleme eines speziellen Lautsprechers sind mit einer bestimmten Musik nicht so schnell erkennbar.

Es wäre fair, zu sagen, dass die meiste Dance Musik einen extra Bass braucht, denn die Leute mögen Bass. Ein Grund für hohe Qualität und den Sound so transluzent wie möglich hinzubekommen, er hat eine sehr… wenn er sauber und klar und gut produziert ist, und Sie haben eine riesige Landschaft an Sound vor sich, ist das sehr beeindruckend oder es kann sogar ein spirituelles Erlebnis sein; und ich finde, es ist sehr, sehr wichtig und ein Teil der Musik und des Sound.

Vielleicht war das Bewußtsein dafür stärker, so vor 30 Jahren. Wissen Sie, ich erinnere mich gerne daran, was Shakespeare sagte: Musik ist die Frucht der Liebe. Das ist eine erinnernswerte Aussage.

„Wenn Musik die Nahrung der Liebe ist, spielt weiter; gebt mir im Übermaß davon, damit das Verlangen am Überfluß erkranke und so sterbe.“ Shakespeare Was ihr wollt. 1. Akt, 1. Szene / Orsino

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34 Responses

  1. raph

    sag mal, ist das mit google translate übersetzt? ist ja grottig!!! abe ein superinteressantes interview, trotzdem danke!

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  2. Christoph

    Irgendwie sehr seltsames Interview.. verschrobenes verwirrtes gefasel. Ich MAG die Funktion One Anlagen! Toller Sound, viel Kraft…aber das hier war grad eher verstörend -.-

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  3. Jensen

    also ich find den hype um funktion one im alltag immer nervig..weil technik für mich minder zählt als sozialität. allerdings ist das interview alles andere als wirr.. und ich finds super geil..zum einen zeugt es von mut und überzeugung..und die argumentation ist sowohl wissenschaftlich wie komplex und dabei doch schlüssig und einfach..

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  4. dom

    Wie kann man eine so unglaubliche fehlerhafte Übersetzung veröffentlichen?! Grenzt echt an Zumutung. Haben die FunktionOne Jungs wirklich nicht verdient…

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      • charas

        für das gibts Übersetzungsprogramme!
        Und für die Musikqualität gibts auch heute noch Röhrenvestärker mit voll geilen Boxen dazu…………
        Man hast du Probleme 😛

  5. seven

    boah ist das schlecht übersetzt.. unlesbar und die reden über qualität.

    „Wenn Sie sich dort ein paar Stunden lang aufhalten, versucht ihr Gehirn die ganze Zeit, all die Information zu separieren. Das ist eine große Leistung und kann ermüdend sein. Einem schlechten Soundsystem zu lauschen wird Sie ebenfalls ermüden. Ist der Sound daher flach, gleichmäßig und mühelos, wirkt es sich dementsprechend auf die Person aus.“

    das sollte sich der Texter zur Brust nehmen und nach Google translate nochmal drüber gehen. Selbst wenn man kein Englisch studiert hat, sollte man als Deutscher zumindest seine eigene Sprache beherrschen oder nicht als Texter arbeiten!

    übelst..

    „das menschliche Hörsinn kann Information bis zu 15-20 millionstel einer Sekunde unterscheiden, das bedeutet, es ist 2000 Mal mehr definiert als der Sehsinn, der nur 30 Rahmen pro Sekunde braucht um zu glauben, dass es ein Kontinuum gibt.“

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    • tobstar

      Wahnsinn. Wo kommt ihr denn überhaupt plötzlich alle her?
      Der Artikel ist 2 Jahre alt und plötzlich ballern hier innerhalb von 2 Tagen 6.000+ Besucher durch …
      WTF?

      Auf die vielen freundlichen und ermunternden Anfragen habe ich den Text nochmal überarbeitet.

      Aber bitte denkt auch dran: das ist ein Transskript eines Videointerviews und daher logischweise auch etwas holprig zu lesen.

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  6. André Szigethy

    ich kann die mässige übersetzungsqualität locker wegstecken, zumal das video im origialton direkt drunter steht. mit tony andrews´cooler stimme.
    entscheidend sind die auch in der übersetzung erkennbaren inhalte, darüber lässt sich trefflich reden. macht es.

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  7. Wielheinz

    Nabend!
    Das Problem fängt doch schon da an, dass viele DJ’s nichts über die Bedeutung der Pegelanzeige von grün über gelb bis zum rot zu wissen scheinen. Die meisten reißen den Regler soweit hoch, dass der Pegel in den roten Bereich geht, was – Achtung! – „Übersteuerung“ bedeutet und „Übersteuerung“ meint schlechten, unsauberen Klang.

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  8. SilverLPs

    Lächerlich xD
    Bei der ganzen Analyse die ihr da rein steckt, vergesst ihr völlig an der Musik Spaß zu haben.
    „MP3 ist eine Beleidigung“, das ist mit Abstand das witzigste, was ich heute gelesen habe. Ich würde mir auch wünschen, FLAC könnte sich endlich mal als neuer Standard durchsetzen, verlustfreie Weiterbearbeitung ist ja schon ziemlich wichtig, aber wer ernsthaft zwischen 320 kbps MP3 und FLAC/Wave nen Unterschied hört (egal ob er es tut, oder sich einbildet), will ihn wirklich hören. Dafür ist mir Musik zu schade, ich will Spaß daran haben, das geht auch mit MP3 (auch wenn ich selber in FLAC sammle).

    Antworten
    • Urs

      Habe auch mit entsetzen diesen Artikel gelesen. Die einzige Aussage, die korrekt ist, bezieht sich auf die Raumakustik, die wird immer wieder unterschätzt.
      Es ist bewiesen mit Hilfe von Blindtests und sehr kritischen Hörern (Audiophile), dass kein Unterschied zwischen 320kb/s MP3s (oder hohen VBR’s) und Bitgenauen Formaten (WAV, FLAC, AIFF etc.) zu hören ist. Auch ein Dynamikraum von 16Bit (96dB) kann kein Mensch von den 24Bit unterscheiden. Nur in der Produktion braucht man die 24Bit, da ja sehr viele Algorithmen (z.B. VST Effekte) auf das Material angewendet werden. Nach dem Mastern ist 44.1/16 völlig ausreichend. Wer etwas anderes behauptet, will meistens seine Hardware verkaufen.
      Kommt aber der DJ mit 128kbit/s MP3 Material, dann hat der Autor sicher recht, denn so eine tiefe Bitrate ergibt nun mal die hörbaren Quantisierungseffekte.
      Habe früher High-End-Anlagen (im Consumer Bereich) betreut und was da die Leute alles glauben, dreht jedem der ein Grundverständnis von Physik hat, den Magen um. Ich kann den Scheiss nicht mehr hören.

      Antworten
      • SilverLPs

        Sehr schön auf den Punkt gebracht. Gibt auch haufenweise Voodoo-Enthusiasten, die sich für 500€ Diamantkabel von tibetanischen Jungfrauen im Mondlicht geflechtet, kaufen und dann ernsthaft glauben, das verbessert den Klang xD (Am witzigsten bei Digitalkabeln, da es dort ausgeschlossen ist). Aber welcher DJ kommt mit 128er MP3s, die klingen wirklich eklig… Das mit den Tests kann ich bestätigen, hab ich auch mehrfach gelesen. Wer glaubt, er kann den Unterschied blind erkennen (hab ich auch mal gedacht), kann sich foobar2000 und ein PlugIn runterladen, welches den Blindtest auf der eigenen Anlage mit eigenen Musikdateien ermöglicht. Ihr werdet überrascht sein, wie einfach man sich etwas einbilden kann 😀

      • Jan-Henrik Sennholz

        Es tut mir Leid dir deine Illusion davon zu nehmen, dass ein Mp3 Format im Ansatz klingen würde wie eine unkomprimierte Datei. Um sicherzugehen, kannst du dir mal im Analyseverfahren anhören was alles noch von einem Audiofile übrig bleibt, wenn es von WAV in 320kbit/s komprimiert wird. Das ist teilweise so viel, dass du nur anhand der Divergenz das volle Lied erkennen könntest. Es tut mir sehr Leid, dass du keinen Unterschied wahrnehmen kannst und denke, dass du in deinem Leben auf einem hochauflösenden System auch einmal den gravierenden Unterschied zu Ohren bekommen kannst.

        Cheers, Jan

    • mike

      hi,
      also ich höre schon einen unterschied zwischen mp3 und flac/wav…
      (aus den flac 320er mp3’s gemacht)
      die bühne ist nicht so breit und es klingt irgendwie wie ein „sack nüsse“..eingeengt
      (hatte aus versehen den falschen stick (die 320er mp3 von oben) drin, dacht bin auf cd) und das im auto (4 wege vollaktiv, fostex magnetostaten (25jahre alt), mosconi dsp&amp, rockford-fosgate amp, exact audio sub, raspberry als player – spdif-)

      zuhause: mehr als 30jahre alte bob-audio-zürich 20er bass mit
      4 electrostaten jantzen panels. 2*kebschul röhre monoblock für die electrostaten, vellemann k4000 für die bass-lautsprecher. aktv getrennt mit nadja board (192khz dual core dsp – http://www.wav-audio.com) kann auch FIR. waveio usb to i2s bridge , mpd als player , vorzugsweise 192/32er flac files.

      meine setup-angaben sind für diejenigen, die sich mit dem gleichen hobby beschäftigen

      erfahrung: es kommt in erster linie auf die quelle an !
      z.b. dire straits .. gleiche cd ..private investigations klingt absolut hammer !!!
      telegraph road extrem schlecht !
      wenn dann noch die hardware zur quelle passt, hört man auch einen unterschied zu mp3.

      grüsse
      mike

      Antworten
      • mike

        hi,

        zur raumakustik: flacher sound am hörplatz..tiefbass im hintersten winkel der wohung … das ist mein LEIDEN ! abhilfe war ein dsp mit fir und einmessung …
        setze ich mich 2 meter nach vorne , kaum tiefbass …

        zu mp3: ich höre auf einer party, ob der dj mit mp3, cd (wav) oder platte auflegt…

        für mich stellt sich das bildlich folgend dar:

        platte: der sound umarmt dich
        cd: sound halt…geht halt steril vorwärts
        mp3: sound mit „verschränkten armen“

        diamantkabel hört man bestimmt nicht, auch keine ultra-teure hifi steckdosenleiste ich denke , man sollte vernünftige hardware und keine billige verwenden und
        fehler in der „kette“ versuchen ausschliessen.
        so ein messmicro für 25 euro und freeware software öffnet einem die augen !

        grüsse
        mike

      • Urs

        Salü Mike,

        Du bringst verschiedene Themen hier zur Sprache.
        a) Du hast zwar superfeine Komponenten, aber mir scheint, dass da etwas schiefgelaufen ist. Denn so eine Anlage sollte doch einigermassen linear sein im Mid/High.
        b) Bass. Der gute Herr Bass ist extrem Raumabhängig. Ein sehr mühsames Thema. Aber Achtung, an der Wand hörst du den Bass immer mit +3dB, in der Ecke mit +6dB. Dies liegt an der grundlegenden Physik von Schallausbreitung und der Addition von Schallwellen, welche du bei einer Reflektierung nun mal hast. In Räumen hast du neben der Reflexion noch die „stehenden Wellen“. Da muss mann einfach die Raumresonanz finden (geht gut ohne Messmic.) und da ein scharfes Kerbfilter (hohes Q) setzen.
        Ich hatte sehr viel Erfolg bei der Bassaufstellung mit Hilfe der Cardiodid Aufstellung und enstprechenden DSP Algos. Damit wird die Bassabstrahlung gegen Hinten fast aufgehoben. Der schöne Seiteneffekt ist, dass man so auch die Reflexion an der Wand wo die Boxen stehen, eliminiert. Ein Traum. Braucht leider zusätzliche Subwoofer, DSP Channels und AMP Channels 🙁

        c) Mach mal einen ECHTEN!! Doppelblind-Vergleich FLAC/Mp3(320/JointStereo). Es wurde mehrfach bewiesen, dass man da keinen Unterschied hört. Dies mussten auch Profis (Koryphäen aus dem Audiophilen Sektor) eingestehen. Einfach mal das Subjektive weglassen 😉 Habe zwar keine so gute Ohren wie diese Herren, aber zum Mastern reicht es. Und mit einem anständigen D/A Wandler, Headphone amp und guten Sennheisers hör ich da nichts Unterschiedliches.

      • mike

        hallo urs,

        wenn es nur die wände wären …. ich habe rechts und hinter meinem hörplatz je
        4 meter bodentiefe fenster …. alles zwar mit vorhängen behängt etc …
        (einfall ist hier leider auch ausfall-winkel)
        links öffnet sich der raum (esszimmer-küche)
        also ganz und gar keine gute situation um musik zu hören….

        ich habe mal einen lautsprecher (bass und HT/MT) seperat gemessen. (mit rew)
        0.5m vor dem lautsprecher siehts sehr gut aus, sowohl übernahme frequenzen als auch die frequenzgänge .. ein verkäufer würde sagen “ wie mit dem lineal gezogen“…aber am hörplatz ist es eine „achterbahn“…
        micro 1 meter weg….ganz anderes bild als bei 0.5 …
        mein dsp bekommt gerade ein gehäuse, dann werde ich mich mal mit fir filter beschäftigen.

        ich hatte meinen dsp mal „quick&dirty“ konfiguriert, lediglich zum trennen in HT-MT und bass pfad. (2wege)
        den bass habe ich etwas angehoben ab 30hz und der unterschied ist enorm zur passiven konfig. aktiv bringt da echt was !
        subwoofer: bin da noch auf der suchen nach einem klippsch horn (ACR Eckhorn)
        mit dem dsp kann ich dann ja sehr einfach die lzk einstellen…
        da gibts auch noch rephase, diese soft wirft fir files raus, die die phasendrehungen der lautsprecher korrigiert….wieder so viele spielsachen auf einmal ….

        ich habe auch erst angefangen mich mit dieser materie zu beschäftigen.

        zu mp3:
        ich habe mit audacity geschaut .. die gehen bis 18khz.
        probiere mal folgendes: wav in mp3 , einen kanal vom wav – 1 kanal vom mp3 subtrahieren…dann sieht man, wieviele info noch im mp3 drin ist.

        hatte mp3 files von einer cd gemacht (vorheriger post)
        ab ins auto ,cd rein und mp3 stick rein ( system radio audio20 ntg 4.5)

        musik ist dann gelaufen… auf der autobahn dachte ich , dass irgendwas nicht stimmt, klingt so komisch…der nächste titel auch …bis ich geschnallt habe, dass die mukke vom mp3 stick kommt .. gleicher titel von cd gespielt und die welt war wieder in ordnung ….

        werde aber mal mit kopfhörer (sennheiser hd25) und asus dac xonor essence one nochmals testen….wobei auch die frage ist, ob der körperschall über 20khz dargestellt wird .

        reicht ein heady überhaupt aus, um soetwas zu unterscheiden ?
        ich kann mir denken, dass man einen unterschied hört, man aber dann nicht sagen kann was was ist … hatte das damals mit den sony minidisk im mediamarkt getestet …klang zwar unterschiedlich.

        in einem bericht hatte ich erfahren, dass vinyl besser klingt als cd, da vinyl bis 80khz geht und wav bis 22khz ..es würde am körperschall liegen …

        was sich nunmal deckt mit meinen erfahrungen.

        die gleichen titel (flac 96/24) kann ich auch mit dem raspberry (www.luukbox.de) im auto abspielen. (angeblich schneidet der raspberry aufm i2s bus die oberen 16 bit einfach ab in hardware, also kein treiberproblem)… das wäre furchtbar !!!!)

        die luukbox musste ich noch modifizieren (i2s bus aufgetrennt, i2c bus gesucht, hifiberry digi angeschlossen, linux angepasst (treiber, alsa) , dann mit 192 per optical in den mosconi dsp, der intern leider nur mit 96khz rechnen kann.
        da höre ich auch einen unterschied in der „breite“ und „präsenz“.
        cd -> hipower out -> dsp (2 * wandlung)

        ferner denke ich auch , dass heutige anlagen sämtliches material „normalisieren“ alles hört sich gleich gut/ gleich schlecht an…
        im vorgeangen post mit dem beispiel von dire straits:
        ich hatte zum gegentest aktive fostex monitore angeschlossen.
        der unterschied der beiden titel war nicht mehr soooo gross…will heissen, es ist kaum aufgefallen…

        jammern auf hohem niveau macht echt spass 😉

        grüsse
        mike

      • Urs

        Hiho mike,

        cool, RePhase hab ich noch nicht gekannt.
        Wegen der Bitauflösung: Du brauchst nur mehr als 16Bit falls du die Lautstärke digital vor dem D/A regeln willst. Ansonsten reicht 16/96kHz. Vergiss 192kHz. Ist nur Vodoo. Das Ohr/Hirn kann zwar die Phasenlagen von Signalen sehr gut erkennen, aber bei Erwachsenen ist bei 16~17kHz finito.

        Mit der Differenzbildung von MP3 zu FLAC hörst du die „Töne“, die vom MP3 Kompressor als redundant betrachtet werden. Ist das sogenannte Psychoakustische-Modell, welches das Herzstück der MP3/AAC..etc Kompression bildet. Genau das Fehlen dieser Töne nimmst du nicht wahr. Wie gesagt bei einem echten Blindtest. Falls du mal die Zeit findest, mach mal einen echten Blindtest um das Subjektive auszublenden.
        PS: Sennheiser HD25 (der Alte) ist wirklich Hammer; mein Liebling. Leider ist er viel zu gut, da er auch schrottig Gemastertes sauber rüberbringt. mehr oder weniger…

        Cheers Urs

      • mike

        hoi urs,

        das mit der lautstärkereglung ist mir bekannt…
        (ja, es gibt leute, die soetwas tatsächlich machen !)
        najda dsp, auch der asus xonar regel alle analog am ausgang.

        aber irgendwo muss ja der unterschied zwischen audio und hi-res audio sein !
        einen test mit gleicher quelle und unterschiedlichen bitbreiten habe ich noch nicht gemacht.. wäre aber auch mal interessant, wenn die anlage richtig eingemessen ist.

        einen richtigen blindtest habe ich ja gemacht ….. die story mit stick im auto …
        der blindtest war so gut, dass ich garnicht gemerkt habe, dass ich einen blindtest mache ! oder die „usb-einheit“ im auto ist grotten schlecht…
        man müsste wav -> mp3 -> mp3 als wav auf cd brennen, dann vergleichen …
        bzw. direkt von meinem carplayer…
        werde das aber nochmal am „home-hifi“ wiederholen,

        beim rumspielen mit dem messmicro, habe ich gemerkt, dass bei mir bei knapp 8000 hz schluss ist mit den ohren…trotzdem werden höhere frequenzen vom menschlichen körper wahrgenommen ! 20 hz hört man auch nicht, fühlt es aber…

        nochmal zu mp3:
        genau diese fehlenden töne machen „den braten fett“ !
        aufm iphone oder consumeranlagen hört man das natürlich nicht !!!!

        ich habe immer die gleichen teststücke
        …hatte vorher fostex bk202 hörner 2-wege;mit so einem grossen flachen horn oben drauf und breitband 20er als tt/mt.
        beim wechsel auf die electrostaten und 30watt monoröhre (alles passiv) habe ich erstmal sachen in den stücken gehört, die vorher einfach nicht da waren.
        beim wechsel auf vollaktiv, wurde es dynamischer und luftiger ..
        kennste das mit 3d instrumente die man auf einmal sieht (vorm geistigen auge)?

        wenn man sich die qualität anschaut, die manche hersteller verbauen … und dafür unverschämt viel geld verlangen , wird mir schlecht….und nur weil bose, harman-kardon (war mal eine sehr geile marke) oder sonstwas draufsteht….
        gibt auch leute, die musik mit av receiver und surroundwürfelchen hören und meinen es klingt super.

        aber kann das hier kein dj bestätigen, dass man aufm floor mp3 / cd und vinyl unterscheiden kann ?

        da ich selbst partyveranstalter bin (magic wood / magic furioso) werde ich auch mal den dsp auf einer party einmessen und schauen was es bringt.
        (wir lassen z.b. auch keine laptop-djs auflegen)

        teste mal den hd26 … das ist mal wieder eine steigerung…
        ich habe die erfahrung gemacht, dass gute hardware nix verzeiht…
        kumpel von mir meinte, je grösser der tv bildschirm, desto besser die qualität und auflösung … als argument, dass er keine dvd / bluray kauft , sondern abgefilmte movies ausm kino …

        greets
        mike

      • SilverLPs

        Mach mal mit foobar2000 und dem PlugIn ABX einen Blindtest, so ein Hifi-Freak wie du, hat sicher eine teure Soundkarte im PC, nicht wahr? Da kannst du dann selber sehen, dass da kein Unterschied wahrnehmbar ist. Warum solltest gerade du den Unterschied hören, wenn haufenweise andere Hifi-Freaks an dem Versuch gescheitert sind, und noch keiner öffentlich beweisen konnte, dass er es schafft (haben so einige versucht). Ich würde mich einfach nicht so hochspielen, wenn dir Hifi Spaß macht, dann bitte (ich steh ja mehr auf PA, nicht so differenzierter Klang aber dafür lebhafter), aber du musst dir nicht einbilden, dass du wahre Wunder vollbringst (und ein 320er MP3 von ner Lossless zu unterscheiden ist ein Wunder). Nach dem Blindtest, wirst du auch wieder Spaß an MP3s haben, versprochen 😛

      • mike

        hallo silverlps

        Mach mal mit foobar2000 und dem PlugIn ABX einen Blindtest, so ein Hifi-Freak wie du, hat sicher eine teure Soundkarte im PC, nicht wahr? Da kannst du dann selber sehen, dass da kein Unterschied wahrnehmbar ist.

        ich arbeite nicht mit windows, ich benutze linux und mpd, der sendet die daten bitperfect ans usb device (asus dac xonor one) , als soundkarte habe ich eine onborad und einen spdif onboard.aber das ganze ist ja noch nicht zu ende. mit kopfhörer kenne ich mich nicht aus, zum auflegen nehme ich den hd25, der wurde mir von fast jedem dj empfohlen. das teil kostet ca. 150 euro, damit kann man bestimmt über-
        haupt nicht beurteilen, weil er fürs beurteilen einfach nicht gebaut ist.sondern der ist für djs gebaut.
        die kette die ich zuhause habe, bekam ich relativ günstig;
        vom „sperrmüll“ die electrostaten (vergleichbares kostet heutzutage ca. 5000 euro) und den verstärker (velleman k4000–kostet heute 1400 im bausatz
        der dsp und die beiden röhren mönoblöcke zusammen 1800.
        und wenn du schonmal einen röhrenverstärker gehört hast, wirst du wahrscheinlich nichts anderes mehr haben wollen. ab bitte keinen hörtest im mediamarkt.
        ausserdem sind heutige aufnahmen so gemastert, dass sie auf JEDEM gerät gut klingen. aus diesem grund finde ich live aufnahmen so geil die auf einer
        schweinegünstigen hardware, hören kann, die keine fehler verzeiht.

        Warum solltest gerade du den Unterschied hören, wenn haufenweise andere Hifi-Freaks an dem Versuch gescheitert sind, und noch keiner öffentlich beweisen konnte, dass er es schafft (haben so einige versucht).

        sorry, wenn du meine autostory gelesen hast, dann war das der beste blindtest.
        ich kann ja auch nix dafür, dass das klavier (adele livekonzert quelle 96/24) 2 meter weiter in der mitte steht, als man es gewohnt ist.
        ich habe ja auch geschrieben, dass es auch möglicherweise an dem schlechten original usb reader an meinem originalen radio liegt.
        lediglich hier habe ich bisher einen „blindtest“ gemacht und es ist eben aufgefallen;
        MEHR NICHT.
        meine kommentare bezüglich „quelle“ bezieht sich auf meine heimanlage, wo ich sehr sehr deutlich unterschiede hören kann..lese dire straits kommentar.
        und man sollte doch die bestmögliche quelle nutzen um seine hardware auszulasten.
        mein dsp ist gerade beim gehäusebauer, auf meine waveio warte ich immer noch.
        wenn ich das zeugs wieder hier habe, werde ich alles einmessen, nach meinen wünschen anpassen und dann die tests wiederholen und hier berichten.

        Ich würde mich einfach nicht so hochspielen,

        meinnst du, das ich das wirklich nötig habe ? wenn du meine kommentare aufmerksam gelesen hast, wirst du keinen sinn in deiner aussage sehen.

        wenn dir Hifi Spaß macht, dann bitte (ich steh ja mehr auf PA, nicht so differenzierter Klang aber dafür lebhafter),

        jetzt weiss ich ja nicht, welche PA du hast ? wir haben die KME SD5 und man hört ganz klar einen unterschied wenn vinyl (1210er mit concord blau) oder cd gespielt wird (pioneer 1000er und 400er / 600er mixer) …laptop ohne gute externe soundkarte (die wandeln intern nochmal alles auf 48khz) brauchen wir garnicht reden.

        aber du musst dir nicht einbilden, dass du wahre Wunder vollbringst (und ein 320er MP3 von ner Lossless zu unterscheiden ist ein Wunder).

        aus deinem mund klingt es wie ein kompliment, danke dafür …
        ABER:

        ich muss dir zustimmen, dass es ein wunder wäre, wenn DU auf deiner
        consumer-hardware einen unterschied hören würdest.

        lg
        mike

      • SilverLPs

        Oh man, schon mit dem Kommentar spielst du dich wieder hoch, ob du das nötig hast, ist eine andere Frage 😉

        Wenn du wirklich in der Lage bist, auf dem selben Abspielgerät, auf der selben Anlage, Lossless von MP3 320ern unterscheiden zu können (hast du am Anfang ganz allgemein behauptet, ohne weitere Angaben:
        „hi,
        also ich höre schon einen unterschied zwischen mp3 und flac/wav…
        (aus den flac 320er mp3’s gemacht)
        die bühne ist nicht so breit und es klingt irgendwie wie ein „sack nüsse“..eingeengt“), möchte ich dir hiermit herzlich gratulieren, dann bist du der erste Mensch, welcher dazu in der Lage ist 😛 Ich hoffe das klingt jetzt genauso unglaubwürdig auf dich, wie auf jeden anderen, aber vermutlich fühlst du dich jetzt einfach besser als andere Menschen.

        Witzig finde ich, wie du qualitative Digitalquellen benutzt, und dann glaubst, diese hören sich auf Analog-Verstärkern besser an. So ziemlich jeder im Hifi-Forum (wo ich mich ganz gerne durchlese) würde jetzt lachen. Die angeblichen Vorteile eines Analogoutputs bringen rein gar nichts, wenn die Quelle bereits Digital ist. Da hätte ein Digitalverstärker wesentlich besseren Klang, da muss man nur kurz nachdenken.

        Zu mir: Ich besitze weder eine PA noch eine Hifi, da ich schlichtweg kein Geld dafür habe. Klang kommt aus der OnBoard Soundkarte meines PCs in mein einfaches Behringer DX2000 Mischpult (glaube das heißt so, ist auf jeden Fall ein günstiger Clubmixer), und dann in meine gerade mal 70 Euro teuren Sennheiser HD439, welche leider langsam einen Kabelbruch haben, muss ich demnächst mal wechseln xD Mit Sicherheit werde ich da keinen Unterschied hören, dass hab ich aber auch nie behauptet. Nun gab es aber haufenweise Versuchsreihen, vor ewigen Zeiten schon, und auch auf qualitativ hochwertiger Hardware hat es keiner geschafft den Unterschied blind bestimmen zu können und dort testeten sich „High-Ender“ die vorher viel großspuriger als du waren, und behaupteten Dinge wie „MP3 ist eine Beleidigung für die gesamte Musikgeschichte. Kannst nachvollziehen, warum ich dir dann nicht wirklich glaube, wenn du es wirklich schaffst, kannst du mein Kompliment gerne annehmen, dann wärst du ganz klar der erste Mensch, von dem das bekannt wäre.

        Ich hab übrigens mehrere gute Hifis und PAs gehört, hab in der Verwandschaft einige die sich für eins der beiden Themen interessieren, und die PAs haben mit klar besser gefallen, wie gesagt einfach lebhafter, sogar bei leisen Lautstärken.

        Zu deinem geilen Röhrenverstärker xD: Im Hifi-Forum kommen auch dauernd welche damit an, die meinen ihr Röhrenverstärker wäre die Antwort auf alles (nur im Gegensatz zu dir wissen die, dass das mit Digitalen Medien keinen Sinn bringen kann). Genauso gibt es haufenweise Leute dort, die das nicht bestätigen können und eher Freude an digitalen Endstufen finden und generell lieber Digitaltechnik benutzen. Ich für meinen Teil, werde mir für meine erste PA auch eine gute Digitalendstufe holen und weiterhin auf Digitale Medien setzen, hauptsächlich auf lossless FLAC, da dort eine verlustfreie Weiterleitung garantiert ist. Ob man zwischen 16/24 bit und 44/192 kHz einen Unterschied bemerkt, weiß ich nicht, muss ich fairerweise gestehen. Das glaube ich dir allerdings, sagen auch alle im Hifi-Forum. Ich werde mir den Unterschied auch anhören, sobald ich hochwertigeres Equipment habe, momentan bringt es mir nicht viel. Aber bei eh schon nicht optimaler CD Quali 16/44 halte ich es für unwahrscheinlich, dass ein hörbarer Unterschied zu MP3 besteht.

        Nun denn, am Ende zählt für mich aber nur der Spaß an der Musik, und dafür reichen mir gute MP3s und meine einfache Hardware definitiv aus. Ich höre übrigens gerne Jungle/DnB, welche oft ohne Mastering daher kommen, und auf einer Schallplatte wohl schlechter aufgehoben sind, da man nicht so viel Tiefbass speichern darf, vor allem am Ende einer Platte, da dort die Rillen enger werden. Alles Nachteile des Analogen Mediums, das ist mit digitalen Methoden, auch MP3, kein Thema mehr, und sehr wichtig für eine so geniale Musikrichtung.

        Du brauchst dich auch nicht persönlich angegriffen zu fühlen, ich glaube nur, du redest dir manche Sachen selber ein.

      • Urs

        Re-Hallo Mike,

        Warum tönen Röhrenverstärker so gut ???
        Diese Dinger verändern den Klang massiv durch die Nicht-Linearität der Verstärkungs-Kennlinie.
        Da aber die Nicht-Linearität harmonische Oberwellen 2.Ordnung!! (etc.) erzeugt, tönt der Röhrenverstärker warm. Bin zwar kein Musikus, aber gerade Oberwellen tönen immer „schön“ im Ohr. Siehe Harmonielehre.

        Mit 2!! zeilen C-Code mache ich für dich jeden „kalten“ DSP zu einem Röhrenverstärker.

        langsam habe ich das Gefühl, dass du dein Geld gescheiter in ein Physik/Elektrotechnik-Studium investierst hättest anstatt in das tolle Equipment.

        Hochachtungsvoll
        Urs

        PS: Du wirst bei einem Doppelblindtest FLAC/WAV/AIFF vs. MP3/AAC (hohe Bitrate) gnadenlos failen

  9. DUBIUS

    Tony Andrews kicks pure knowledge…
    die Übersetztung ist nicht an allen Stellen gelungen, ok… aber wenn ihr euch die Mühe macht das Video anzusehen und etwas Englisch versteht, dann wird sein Punkt klar, denke ich.

    Nun den Überbringer der Nachricht zu töten, wird nicht viel nützen. Wer sich hier aufregt, soll doch einfach weiter machen, wie gewohnt.
    Einfach mit dem weiterarbeiten, was für ein paar gesparte Euro in der Herstellung viele Kompromisse in der Audioqualität eingeht. Darum geht es Tony Andrews und in dem Artikel: Speakersysteme mit eingebautem DSP (gleicht mangelnde Konstruktion aus), Mp3 (sparte mal den bis vor 10 Jahren teuren Speicherplatz), Plastikmixer mit billo-audiobauteilen (aber schicken Blinkelämpchen – Hauptsache features, features, features) und NICHT ZU VERGESSEN: DJs mit gedrücktem Syncbutton (Hände in der Luft versteht sich) – aber ohne musikalisches Verständnis…

    Und doch höre ich da Angst bei einigen Kommentaren raus, das vielleicht doch was wahres dran ist, an all der Kritik an der Situation mit der wir uns alle – mehr oder weniger – in den letzten 20 Jahren (… wer war dabei?!) abgefunden haben.

    Ein zeitloser Artikel, der noch lange Diskussionsstoff geben wird!
    DUBIUS aka Marius No.1

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