Ja, der Clip ist nicht mehr der frischeste aber als mir die streitenden Droiden das letzt Mal durch die Timeline gewummert sind, habe ich doch mal nachgeschaut was hinter dem MillionenKlicker noch zu finden ist.

Die Animation stammt von Jason Giles aka Fluxelmedia aus Colorado und ist seine erster eigener Solo 3D Shortfilm mit er sich weiltweit einiges an Aufmerksamkeit eingefangen hat. Im Interview mit Richard Frazer hat der Macher Jason Giles ein wenig über seine Arbeit erzählt.

Elektronische Musik und die Bilder die dein Geist zur Musik heraufbeschwört, haben mich schon immer inspiriert. Besonders Dubstep kann teilweise recht minimal sein und einzelne Spuren, Sounds oder Instrumente können locker als eigene Charaktere erscheinen. Einige Dubstep Tracks können auch sehr aggressiv werden und ich wollte diese Schockmomente für diesen Short einsetzen. Die visuellen Inspirationen für „Dubstep Dispute“ sind natürlich offensichtlich. Blade Runner meets Star Wars meets Tron meets the Muppets. Alle diese Arbeiten sind grße Vorbilder für mich und es hat Spaß gemacht das alles durchzumischen.

Was eigentlich als kleines Nebenprojekt von drei Monaten gedacht war, ist schnell aus dem Ruder gelaufen.

Nachdem die ersten Render Tests liefen, habe ich mich entschlossen anstatt einem stilisiertem Look noch einen drauf zu setzen und noch mehr in Richtung eines mehr dreckigerem, realistischerem Style zu arbeiten. Diese Entscheidung hat die Arbeitszeit glatt verdoppelt aber ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis und habe weiter daran gearbeitet. Am 3D Design und den Animationen habe ich drei Monate gearbeitet, einen weiteren Monat fürs Rendering und einen finalen Monat für Post und Sound Effekte. Insgesamt stecken also sieben Monate Teilzeitarbeit in dem Clip.

Das Faszinierende an dem Clip ist wohl die perfekte Synchronisation Musik zur Animation. Der Track in Dubstep Disput ist ein von Muse’s „Knights of Cydonia.““von Andrew „Nostalgia“ Hill. Auch wenn ich weder das Original noch den kompletten Remix irgendwie spannend finde, ist der Teil der den Streit der Roboter vertont großartig gemacht, ausgewählt und synchronisiert.

Durch den Erfolg der Dispute Droids kam auch der Auftrag für die Bühnenshow der kanadischen EDM Stadienfüller Excision zustande (150.000 Watt Soundsystem, Laser Light Show, Stadientour – das Übliche halt). Und egal ob man auf den Sound kann oder nicht, 3D Live Video Mapping für das Stage Setup sind schon auch recht fett.

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Wir sind gespannt auf das nächste Projekt von Fluxel, vielleicht schiebt er ja einen Dubstep Dispute II – the Sequel ein, bevor Hollywood ihn kassiert ‽

Bilder via Fluxel Media

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