Er ist gerade on Tour durch Asien und feilt gerade die letzten Tracks für sein upcoming Artist Album auf Mau5trap aus, doch was ist das??? Eine völlig neue Symbiose mit FATBOY SLIM.

Beatport wie auch die ganze Welt offline reagieren prompt mit einem „Gefällt mir“ und Ya MAMA stürmt sämtliche charts. Der deutsche DJ Moguai hat es gewagt und hat Fatboy Slim’s big Klassiker überarbeitet, die unglaubliche Stimme von Norman Cook in eine neue frenetisch, voluminöse Nummer transformiert und garantiert – so Zitat „ the masses will be shaking what their mama gave them“. Wir haben Moguai kurz gesprochen und fragen nach, was der sympathische Reklinghausener im Repertoire hat.

Hey André, wir haben uns lange nicht gehört und gesehen, da du in den letzten Monaten durch die Welt getourt bist. Hast du diese Eindrücke in den Track YA MAMA mit einfließen lassen?

Unterbewusst wird mich das schon beeinflusst haben, aber ich bin jetzt nicht mit dem Ziel drangegangen die Impressionen zu verarbeiten, die man in Amerika oder Asien einfängt, das ist ja eher so ein schleichender Prozess.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Fatboy Slim? Eine Symbiose der ganz anderen Art….

Fatboy Slim kann man ja schon als einen meiner musikalischen Helden bezeichnen, daher wollte ich schon immer mal einen Remix für ihn machen. Im Dezember letzten Jahres hatte ich dann eine Single (Get Fresh) auf Skint Records, die damals auch die ganzen Fatboy Slim Sachen gemacht haben. Also habe ich einfach mal ein Bootleg von der Ya Mama gemacht, und es ihnen geschickt, in der Hoffnung, dass es ihnen gefallen würde. Offensichtlich tat es das.

Du bist immer mehr international als national unterwegs, da sind Termine in NRW zur Rarität geworden. Woran liegt es? Am Wandel elektronischer Musik in Deutschland? An deinem Stilwandel?

Es liegt wohl eher am Wandel elektronischer Musik weltweit, hervorzuheben sind da vor allem die Vereinigten Staaten, in denen bis auf Hip-Hop und Rock ja vorher nie wirklich etwas stattgefunden hat. Doch nun entdecken die Amerikaner Dance für sich, und man findet dort diese Euphorie und Aufbruchstimmung, die es hier in Europa Mitte der 90er gab. Es ist toll das dort mitzuerleben, und auch Teil des Ganzen zu sein. Leider werden dadurch auch die Gigs in Deutschland und besonders NRW weniger, aber dafür nun umso heftiger gefeiert 😉

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