Mit beiden Beinen fest in der elektronischen Musikkultur stehend und mit einem außergewöhnlichen Gespür für treibende Tracks  spielt sich die aus Köln stammende Viktoria Schur leichtfüßig wie sympathisch in die Herzen der Szene.

Allem Anschein nach steckt in ihr seit jeher das Verlangen nach druckvollen Beats und groovenden Bässen, die sie mit Ihren Händen zu farbenfrohen Mixsessions verwandelt. Gleich einer umarmenden Symbiose interagiert sie mit ihrem Publikum und ist ein Garant für schweißtreibende Clubnächte. In Kürze erscheint auf der Pacha Underground Compilation eine ihrer ersten Studioproduktionen, die bereits in den Clubs auf enorm positives Feedback stieß. Partysan sprach mit Viktoria Schur über ihre weiteren Pläne als DJ, das neue Daft Punk Album und anstehende Produktionen.

Auf der bald erscheinenden Pacha Underground bist Du mit einer ersten Produktion vertreten. Welche Stimmung beschreibt der Track für Dich?

Du sitzt am Strand, die Sonne geht langsam unter, du lächelst, hast deinen Lieblingsdrink in der Hand und deine Freunde um dich herum…dir geht es gut, du bist relaxed und groovest dich langsam ein…genau das Gefühl möchte ich vermitteln !!

Würdest Du Dich selbst eher sonnendurchfluteten Gigs auf Ibiza oder pulsierenden Clubszenen zuordnen?

Sowohl als auch! Ich mag beides!

Viktoria Schur_Pressefoto 2_Satzbrand

Durch das Daft Punk Album ist momentan  Disco wieder ein kommerzielles Thema  und somit letzten Endes auch House. Beeinflusst Dich das in Deiner Auswahl an Tracks für Deine Sets?

Eigentlich beeinflusst mich das nicht. Ich finde es zwar schön das der House langsam wieder in die Köpfe der Menschen zurück kehrt, allerdings ist mein Stil doch zu anders, als das ich Tracks vom neuen Daft Punk Album in meine Sets einbaue.

Du liebst verschiedene Genres wie Tech House, Techno und Deep House und verschweißt diese in Deinen Sets zu einer Einheit. Definiert sich ein DJ heute überhaupt noch über die musikalische Stilrichtung?

Sich nur auf ein Genre zu versteifen ist heutzutage unmöglich.  Es ist auch üblich geworden sich bei einer Produktion, Elemente aus den verschiedensten Stilrichtungen zu schnappen und einzubauen. Daher lässt sich auch immer so gut streiten, ob ein Track jetzt eher Techhouse ist, oder schon Techno….

Die Mischung machts halt spannend J

Nächte in Clubs und Tage im Studio zu verbringen zieht an der eigenen Energie. Steve Bug und Sven Väth schwören ja auf personal Fitness Trainer. Was machst du zum Ausgleich?

Also einen Fitness Coach habe ich nicht, aber ich gehe schon relativ regelmäßig zum Sport. Das tut einfach gut und entspannt. Außerdem mache ich IMMER einen Tag in der Woche (meist montags) blau und verbringe ihn mit Familie, oder Freunden. Das ist dann quasi mein „Sonntag“ und für mich zum abschalten enorm wichtig.

Gibt es bestimmte Clubs oder Orte an denen Du besonders gern hinter den Reglern stehst?

Hmm, keine leichte Frage. Eigentlich spielt es keine Rolle wo du gerade Musik machst, sondern WER da ist. Die Crowd ist das Entscheidende.

Ich habe schon in den dreckigsten und dunkelsten Clubs „Monsterparties“ erlebt , aber auch genauso schon am Strand mit coolen Leuten den Tag UND die Nacht durchgefeiert.

Verrätst Du uns noch Deine aktuellen DJ Charts?

  1. Siwell – Right Things – Sphera Records
  2. Dansson & Marlon Hoffstadt – Shake That – Play It Down
  3. Guille Placencia – Ludopatia – Triplepoint
  4. Danny Serrano – Shake Down – Terminal M
  5. Mladen Tomic – Dance Of Shadows – SCI+TEC
  6. Miguel Bastida – Sindrome Row – Agile Recordings
  7. Dema – Vision – Agile Encodings
  8. Beckers, D-Nox – Sampa  – Suara
  9. Fabian Argomedo, Altamirano – Spark  – KD Music
  10. Anja Schneider – Surrender – Mobilee Records

 Vielen Dank!

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About The Author

Martin liebt drückende Bässe, die nicht nur den Magen berühren sondern auch den Geist zum Tanzen bringen. Dreckige Clubs stehen generell oben auf der Liste, während der Hochglanzladen mit Glastheke eher unbesucht bleibt. Immer auf der Suche nach dem neusten Beat, dem frischen Groove und dem mitreißenden Sound schreibt Martin seit Jahren für unterschiedliche Musikmagazine und Blogs ohne dem großen Hype hinterherzulaufen.

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