Das Produzenten-Duo Pig & Dan zu beschreiben ist wohl genauso schwierig, wie die Bestandteile einer leckeren Paella namentlich zu benennen.

Genau so vielseitig und mit sämtlichen Zutaten vollgestopft wie das spanische Nationalgericht ist nämlich der Sound von Igor Tchkotoua und Dan Duncan.


Im Jahre 1999 lernten sich die beiden auf einem Flug kennen und erkannten schnell, dass sie gemeinsam auf einer Wellenlänge liegen. Ihre letzten Releases auf Cocoon oder ihrem eigenen Imprint Sonic Society sorgten für riesiges, internationales Ansehen, einen vollgebuchten Kalender und unzählige Remix-Anfragen aus der ganzen Welt. Für den Partysan standen die beiden nun zum Anlass ihres Gigs am 01.12. im Wuppertaler Butan Rede und Antwort.

Partysan: Hey Igor, Hey Duncan. Schön, dass Ihr Zeit für ein kleines Interview gefunden habt. Ihr seid nun seit gut 8 Jahren zusammen als Pig & Dan unterwegs. Was war damals der Auslöser für Euch, Euren musikalisch Weg gemeinsam zu gehen?

Pig & Dan: Es ist ein bisschen so, als wären wir beide einfach für einander bestimmt. Nachdem wir das allererste Mal zusammen gearbeitet haben, haben wir gemerkt das wir beide so ziemlich auf derselben Wellenlänge liegen. Unsere Musikgeschmäcker unterscheiden sich genauso wie die Ideen, die wir beide haben und das wird wohl auch der Weg zum Erfolg sein. Es gibt keine Diskussionen, die unsere Kreativität hemmen könnten.

Wie funktioniert eigentlich das Zusammenleben, wenn man Wochenende für Wochenende gemeinsam on Tour ist? Viel Zeit für Privatleben bleibt bei einem solch straffen Kalender wie Eurem ja sicher nicht.

Wir versuchen immer, uns soviel Zeit für Freunde und Familie zu nehmen wie es unser Kalender zulässt. Unsere Arbeit ist uns sehr ernst und genau das macht uns zu einem funktionierenden, starken Team. Nach der “Arbeit” sehen wir uns nicht immer, weil wir ja job-bedingt schon oft genug aufeinander hängen. Manchmal brauchen wir einfach ein wenig Abstand und Freiräume, um am normalen Leben teilzunehmen. Allerdings sind wir wirklich gute Freunde. Man könnte schon fast sagen wir sind wie Brüder. Privat als auch beruflich halten wir immer zusammen.

Eure Tracks wie „After Ibiza“ auf Cocoon oder Remixe z.B. für Beroshima’s Horizon sind ohne Zweifel Hit’s die die gesamte Szene bewegten. Was war Eurer Meinung nach das ausschlaggebende Release, welches Euch international einen gewaltigen Schritt nach vorne brachte?

Es ist schwer mit dem Finger auf ein aktuelles Release zu zeigen und zu sagen: Das ist ein wichtiger Track, aber glaube es waren sowieso eher die grossen Events, auf denen wir gespielt haben, die uns auf die Reise geschickt haben. Wir haben ein unglaubliches Glück, von Sven Väth und seinem Cocoon sowie unserem Playkula Management supported zu werden. Sie sind es, die uns in die Champions League gepusht haben. Diese Leute haben uns von Beginn an unterstützt, an uns geglaubt und es ist so unglaublich, zu realisieren, was mit uns passiert ist.

Am 01.Dezember spielt Ihr bei uns im Sektor: Im Wuppertaler Butan Club und damit wohl in einem der angesagtesten Clubs der Republik. Auf was dürfen sich Eure Fans an diesem Abend freuen?

Für uns ist es riesig dort zu spielen, weil wir schon sehr viel gutes darüber gehört haben. Wir werden uns in die Crowd stürzen und mit Sicherheit eine abgefahrene Pig & Dan Atmosphäre schaffen. Wir spielen hauptsächlich Vinyl, teilweise aber auch mal einige CD’s mit unveröffentlichten Tracks. Die Laptop-Nummer ist teilweise echt frustrierend, vor allem wenn man vor seinem Set mal keine Zeit hat sich genau vorzubereiten. Das kann dann schon mal nach hinten los gehen und die ganze Stimmung kaputt machen.

Vielen Dank für das Interview…

Prepare for takeoff….

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