Cool, Uncool, In, Out, Techno, Tech-house, Elektro, Oldschool, Newschool, Trance oder EDM!? Nie wurde mehr diskutiert, gepusht, gefeiert oder gehatet als in 2013. Trends kamen und gingen. Ein Hype jagte den nächsten. Gestern noch der Hit, heute schon vergessen.

Oder aber, längst vergessen geglaubt und heute wieder der überkrasse Shit!
So oder so ähnlich könnte man wohl den Dj-Zirkus des letzten Jahres umschreiben.
Hoch her ging es zweifelsohne!

Neben den Geschmäckern, über die man sich bekanntlich streiten kann und darf, ist es sehr überraschend wie breit unsere Partysan-Leserschaft aufgestellt ist. Somit deckt die Kategorie “Dj des Jahres 2013” tatsächlich so gut wie sämtliche Genres der elektronischen Tanzmusik ab.

Deutlich wird dies schon bei den Nennungen der Künstler die zwar hoch in eurer Gunst standen, jedoch leider nicht hoch genug um es in die Top10 zu schaffen. Schaut man sich Armin van Buuren, Hardwell, Ben Klock, Dr Motte und Mathias Kaden an, macht das schon schnell deutlich das hier sehr Genre-Übergreifend gevotet wurde.

#10 The Glitz
Im letzten Jahr noch auf der #4, diesmal knapp unter den den besten 10 geblieben. The Glitz, das Projekt von Andreas Henneberg und Daniel Nitsch erfreut sich vor allem im deutschen/deutschsprachigen Raum sehr grosser Beliebtheit. Mit “Sexyness” und “Glitzness” schaffen sie es immer wieder auf`s neue euch und viele viele andere tech-house-Jünger zu überzeugen. The Party is where the Glitz is!

#09 Adam Beyer
Auf der neun, nichts neues! Mr Drumcode, Adam Beyer hält hier die Stellung und steht weiterhin auch in eurer Gunst. Das Aushängeschild und die “Definition” des Schweden-Technos behauptet sich weiterhin in der Liste der besten zehn. Seine Gigs in Deutschland werden zwar etwas rarer,und auch wenn er sich selbst in den letzten Monaten etwas zurück genommen hat, um sein “Baby” Drumcode mehr in den Fokus zu rücken, reicht es den noch aus um “drin” zu bleiben.
Can you hear the Drum Code…?!

#08 Richie Hawtin
Vergleicht man diverse andere Pools mit dem unsrigen, so ist die Acht doch sicherlich etwas überraschend. Denn, einen Ausnahme Künstler und “Techno-Weltstar” wie Richie Hawtin erwartet man sicherlich etwas weiter vorn im Ranking.
Zudem er ja auch in 2013, weltweit mit seinen ENTER. Events für Furore sorgte. Bei uns reicht es jedoch trotzdem nicht für mehr, als “nur” den achten Platz. Dies ist auch schon ein deutlicher Schritt nach vorn, denn im letzen Jahr tauchte Mr Minus sogar überhaupt nicht unter den ersten zehn auf.

#07 Felix Kröcher
Ebenfalls neu dabei in diesem Jahr, und somit auf der Sieben eingestiegen, ist Felix Kröcher. Der sympathische Frankfurter der vor allem in Deutschland eine sehr sehr grosse Fanbase hat, schafft es auch euch zu überzeugen. Durch seine wöchentliche Radioshow auf Sunshine Live, oder seinen Gigs auf den grossen Bühnen der Nature One und Mayday spielt er sich mit seiner Definition von Techno und Artverwandtem in eure Herzen.

#06 Torsten Kanzler
Der Kanzler kommt! Im letzten Jahr zum ersten mal unter den besten Zehn, hat er sich diesmal schon auf die sechs hochgebasst! Der Bass-Kanzler weiss halt wie`s geht. Besonders sein N8-Rider Album schlug im wahrsten Sinne ein wie eine Bombe! Der “Nightrider” tourte damit Kreuz und Quer durch Deutschland und Europa. Dies ging wohl auch an euch nicht spurlos vorbei, gerade zu Boom-Bass-tisch!

#05 Avicii
Knapp 11 Millionen (!) Ilkes auf Facebook sind schon eine Ansage. Gigs in den grössten Arenen und Hallen der Welt runden das ganz ab. Avicii bewegt sich offensichtlich in ganz anderen Dimensionen als all die anderen in unserem Ranking.
Ich selbst hab meines Wissens nach noch nie einen Track oder ein Set von Avicii gehört, zumindest nicht bewusst. Dieses ganze EDM Ding ist nicht meine Welt. Spielt aber wohl für euch und bei euch eine wesentliche Rolle. Daher wird dieser fünfte Platz auch verdient sein. Zumindest auf irgendeine Weise…
“Wake me up”, or maybe Better not…?!

#04 Pan-Pot
Back to the “Underground”. Nun werden wir wieder deutlich Cooler. Pan-Pot haben direkt 4 Plätze gut gemacht. Von der 8 auf die 4. Knapp am Treppchen vorbei, aber trotzdem ganz weit vorn. Die beiden Wahlberliner Tassilo und Thomas rocken  als Globalplayer rund um die Welt. Mit Ihrer Mischung aus Techno und Tech-House sprechen Sie eine sehr breite Masse an Fans an. Mal deep, mal Groove, aber dann auch mal wieder hart und treibend. Pan-Pot for your Heart!

#03 Len Faki
Len verteidigt seine Bronze Medaille und hält sich somit wie im letzten Jahr auf dem Siegertreppchen. Man kann mit Fug und Recht behaupten das der Berghain Resident und “Figure” Labelboss mittlerweile zu den grössten und wichtigsten Acts im Technobusiness gehört. Schaut man sich seinen Schedule an, findet man dort eigentlich nur noch die besten Clubs und Festivals dieser Welt. Seine Sets sind die pure Technopower in Reinstform. Real, Raw and Rough – so könnte man Faki und seinen Sound mit drei kurzen Worten beschreiben. Mehr muss man dazu auch nicht sagen!

#02 Chris Liebing
Der letztjährige Techno-König wurde gestürzt. Chris Liebing wurde von der Eins auf die Zwei “verdrängt”. Der Mann, Mastermind und “Dauergrinser” hinter CLR ist und bleibt ein Dauerbrenner. Chris hält die Technofahne seit unzähligen Jahren unentwegt hoch. Nie hat er Trends hinterher geeifert. Ist sich stets treu geblieben und den noch erfindet er sich immer wieder neu! Create-Learn-Realize, da ist der Name Programm. Ihr honoriert dies mit der Silbermedaille und einem starken zweiten Platz.

#01 Alle Farben
Ich hätte ja wirklich viele Ideen und Vermutungen was den ersten Platz angeht, gehabt. “Alle Farben” jedoch hätte nicht dazu gehört. Um so überraschender ist es zu sehen das der junge Berliner direkt von Null auf Hundert durchstartete. Im letzten Jahr noch nicht mal ansatzweise unter den ersten zehn, holt er sich in diesem Jahr die Krone. Respekt (!) kann und muss man da wohl sagen.
Seine melodischen und groovigen Sets haben euch ganz offensichtlich in den Bann gezogen.
Wir gratulieren und schicken die besten, farbenfrohen Glückwünsche nach Berlin!

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