!Hola! Ibiza. Trash und Teuer geht immer.

Bald geht’s los, in wenigen Wochen feiern die ersten Clubs die Openings. Unsere Kollegen aus Ibiza stehen schon in den Startlöchern und werden live und vor Ort über das Nachtleben und die angesagtesten Parties berichten.

Nach dem Motto „Trash und Teuer geht immer“ wollen wir Euch in den kommenden Monaten mit Infos, Tipps und Tricks versorgen, was die Insel außer wilder Feierei noch zu bieten hat und wann und wie man auf der Insel auch mit kleinerem Geldbeutel und ohne Abzocke Urlaub machen kann.

Die Saison startet mit den großen Openings Ende Mai/Anfang Juni und endet mit dem Space Closing und Lucianos Vagabundsclosing Anfang Oktober. Die Insel ist in der Hauptsaison von Mitte Juli bis Ende August nonstop Clubbing und brechend voll, schwülheiß, inklusive Sardinenbüchsenfeeling am Strand. Wer Clubbing und Erholung will, geht in der Nebensaison von Mitte Juni bis maximal Mitte Juli und wieder ab Mitte September.  Ibiza ist per se einfach teuer. Die kaum 2 Stunden Flug ab Stuttgart gibt’s nicht unter 200 Tacken, in der Hauptsaison muss man locker 300 EUR hinblättern. Pauschalreisen kosten Minimum 500 EUR/Woche und Hotelzimmer ganz fix 100 EUR pro Nacht in der einfachen Kategorie.

Nach oben hin gibt’s keine moralische Grenze. Im Urlaub gibt’s dann gratis noch jede Menge Abzockfallen. Trotzdem: Ibiza ist nach wie vor the place to be und es geht auch auf die schwäbische preis-werte Art. Keine Frage, man kann schon mal 48 Stunden ohne Bett und Dusche klarkommen. Wer länger bleiben will, braucht wenigstens einen Kofferabstellplatz und eine Dusche und vielleicht doch mal ne Runde Schlaf. Aber wo?

Die Isla Blanca ist im Gegensatz zu Mallorca echt klein, von A nach B kommt man mit dem Auto in maximal 45 Minuten. Fast jede Ecke auf der Insel hat ihre Besonderheiten: Der karge und eng bebaute Südosten rund um die Inselhauptstadt Eivissa ist das Zentrum fürs Clubberherz, der Osten und südlichere Westen eher für Familien geeignet. San Antonio im Westen ist die absolute britische Hochburg. Der ruhige Norden hat viele grüne Pinienwelder, viel Landwirtschaft, fantastische kleine Badebuchten, Steilklippen und wenig bebaute Küsten. Der Charme und die Anziehungskraft liegen genau in dieser Vielfältigkeit der Insel. Man kann dort alles haben: Touritrash, Bettenburgen, Finca Hotels, täglich Clubbing, Beachparties, einsame Strände, herrlich chillige Plätze, Jetset oder Hippiekultur, man muss nur seinen Hintern bewegen.

Die Insel erkundet man natürlich am besten mit einem Auto. Auf der Insel kann man sich auch ohne Navi nicht verfahren und den doppelspurigen Kreisverkehr schafft man nach zwei Tagen auch ohne Nervenzusammenbruch. Sparen kann man durch Vorabbuchung über die klassischen Portale wie check24, ein Kleinwagen reicht total und ist für die engen Gassen oder schlaglochgepflasterten Feldwege bestens geeignet. Vollkasko ist aber unabdingbar, viele „Straßen“ wären bei uns nicht mal als Feld- oder Waldwege zugelassen. Wer cool sein will, muss leiden: Offene Jeeps sind stinkteuer, inklusive Erkältungsgarantie und erbarmungsloser Auslieferung vor Sonne und Staub.

Ohne Auto geht’s auch und das sogar ziemlich günstig. Alle Orte und viele der größeren Strände werden in der Saison mindestens alle 30 Minuten angefahren. Auf www.ibizabus.com gibt’s alle Routen und Fahrpläne inkl. der Discobusse. Taxifahren ist weitaus günstiger als bei uns, man sollte allerdings mit den „echten“ Taxis fahren, viele „Privattaxifahren“ zocken mit überteuerten Festpreisen ab und sind nicht unbedingt sicher.

Wer einen Pauschalurlaub bevorzugt und kein Auto mieten will, ist sicher in den Orten rund um Ibiza Stadt gut aufgehoben. Für viele ist die Playa d’en Bossa erste Wahl: Kilometerlanger Sandstrand, viele Clubber, das Space und das DC10 vor der Haustür, dafür arrangiert man sich dann schon mal mit der streckenweise echt trashigen Tourimeile. Die Hotels sind fast alle in Ordnung, die Anlagen Don Toni und Club Don Toni sind aufgrund ihres Preisleistungsverhältnisses echt empfehlenswert. Wer’s richtig stylish mag und einen dickeren Geldbeutel hat, für den ist das Ushuaia direkt gegenüber vom Space die Topadresse. Wer am liebsten direkt in Ibiza Stadt wohnen will, muss auf Strandnähe verzichten. Von günstig bis teuer geht alles und ist klar eine Frage der Prioritäten. Da die Hitze auch nachts in der Stadt klebt, sind klimatisierte Zimmer empfehlenswert. Wenn auch nicht günstig aber dafür besonders ist das Hotel el Pacha als Herberge des berühmten Clubs in der Marina Botafoch.  Eine Alternative bietet der Stadtteil Figueretas.

Hauptsächlich leben dort Ibizencos und Saisonkräfte, daher gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten inkl. Lidl und der Strand liegt vor der Tür. Mit dem Blu ist dort auch ein netter, kleiner Undergroundclub, in dem man wilde Nächte erleben kann. Die Hotels liegen an einer netten und weniger trashigen Strandpromenade und zu Fuß braucht man ca. 20 Minuten in die Altstadt. Nett, einfach und günstig ist u.a. das Hotel Figueretes Der berühmt-berüchtigte Club Punta Arabi in Es Canar ist übrigens gar nicht sooo schlimm. Sicher nix für Pärchen und älter als 25 sollte man besser auch nicht sein. Wer paar Tage 24 Stunden Vollbespaßung zu moderaten Preisen inkl. Busshuttle zu den Clubs will, ist hier nicht falsch beraten. Außerdem gab es im Punta Arabi letztes Jahr auch die ein oder andere legendäre Afterhour mit Hochkarätern wie Sven Väth.

Wer eher auf Individualurlaub steht, hat ebenso eine vielfältige Auswahl. Viele Besitzer vermieten ihr Haus oder Appartement während der Saison und fliehen vor den Touristenmassen.  Hier gelten fast immer die Faustregeln: Je nördlicher desto günstiger und ruhiger sind die Domizile gelegen und je mehr Schlafzimmer desto weniger kostet‘s pro Nase. Selbstverpflegung ist zudem erheblich günstiger, so dass das notwenige Auto schnell wieder drin ist. Man kann eigentlich auf der ganzen Insel wohnen, auch rund um die Buchten von San Antonio. Wenig ratsam ist nur das Gebiet um Las Salinas. Tolle Strände, coole Bars, DC10 und das Naturschutzgebiet sind klar verlockend, aber ohne Autanpipeline übersteht man den ersten Abend kaum.

Neben diversen Maklern und Portalen mit Gebühr findet man bei www.fewo-direkt.de viele tolle Angebote ohne Vermittlerprovision. Ein guter Kompromiss sind die kleinen Fincahotels, die oft Residenten (Auf der Insel lebende Ausländer) gehören und viele Stammgäste haben. Die Domizile sind meist im Landesinneren, haben große Zimmer oder Apartments und der Pool liegt in einem Palmengarten. Neben den Luxusvarianten wie das Atzaro oder die Finca Na Xamena gibt es auch einige schöne günstigere Locations, die man u.a. unter www.fewo-direkt.de, www.ibiza-spotlight.de und bei www.e-ibiza.de findet. Empfehlenswert ist u.a. die Casa Montymar bei St. Eularia. Die Appartements sind für bis zu 4 Personen mit kleiner Küche und Balkon oder kleiner Terrasse. Die Casa Gabriela liegt direkt neben den Clubs Privilege, Underground und Amnesia. Wer nachts eh nicht oder trotz 4/4 Takt-Bumbum schläft, kann hier sehr nett und preisgünstig unterkommen.

Was Ibiza alles zu bieten hat, findet man bei unseren Kollegen vom Partysan Ibiza und auf mehreren Homepages zur Insel. Besonders liebevoll ist die Insel auf www.e-ibiza.de beschrieben und mit fantastischen Bildern, tollen Tipps und so machen News aus dem ibizenkischen Alltag gespickt In der nächsten Ausgabe geht’s dann um die Erhaltung der Vitalstoffe auf der Insel – ab und zu braucht man auch mal feste Nahrung.

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