Die Marke Cocoon steht seit mittlerweile 20 Jahren für gute Partys, innovative Ideen und den Unternehmenschef Sven Väth. Bei allen Veränderungen und unterschiedlichen Projekten bildet aber immer eines den Mittelpunkt: die Musik! Wir haben in unserem Archiv nach unseren persönlichen Top 5 Cocoon-Releases gesucht – here you are!

Frank Lorber – Jailhouse Rocker

Wäre Frank Lorber nie verhaftet worden, hätte es vielleicht nie eine 12″-EP auf Cocoon gegeben! Ganz so dramatisch wäre die Lage sicher nicht, aber ein kleines Verhaftungs-Erlebnis 2001 in der Schweiz hat Frank zu seiner Nummer und dem Titel inspiriert, der die Technowelt dann ein Jahr später auf den Kopf gestellt hat. Die Cocoon COR1201 kam wie eine Walze auf die Dancefloors, die dem damals vorherrschenden Hardtechno-Sound in ihrer Energie in nichts nachstand und trotzdem viel durchdachter und filigraner produziert war. Nicht zur vergessen ist auch die B-Seite „Electric Sparkle“ mit perfekt, entspanntem Afterhour-Sound.

 

Roman Flügel – Geht’s noch

Nach einigen technoiden Releases von Ingo Boss, Jacek Sienkiewicz und anderen gab es 2004 den ersten großen, kommerziellen Erfolg für Cocoon. „Geht’s noch“ von Roman Flügel war eigentlich nur ein Teil der Cocoon Compilation D, wurde dann aber als Single ausgekoppelt und genreübergreifend von DJs wie Tom Novy und den Disco Boys gespielt und von Moguai, Dominik Eulberg und Steve Angello geremixt.

 

Guy Gerber – Late Bloomers

Im Jahr 2006 erschien Guy Gerber mit seiner „Sea of Sand“-EP zum ersten Mal auf Cocoon, was der Startschuss für eine Reihe von außergewöhnlichen Releases war. Sein Sound überraschte durch eine ungewohnte Melancholie, stark komponierte Harmoniesturkturen und vielen verspielten Details. Auf dem 2007er Album „Late Bloomers“ zeigte sich Guy Gerber dann von seiner gesamten Bandbreite und der absolut überragenden Nummer „Belly Dancing“:

 

Sven Väth & Roman Flügel – Trashbindance

Immer wieder meldet sich auch Labelchef Sven Väth mit eigenen Releases im Labelkatalog zu Wort. Nach der „Vision“-EP im Jahr 2003 und „Komm“ aus 2005 war es 2008 mal wieder an der Zeit für eine Zusammenarbeit mit Roman Flügel. Das Ergebnis „Trashbindance“ war Teil der Cocoon Compilation H, die uns durch den ganzen Sommer begleitete. Der Titel entstand wohl aus einer Time Warp-Begegnung von Sven Väth mit den riesigen Mülbergen hinter der Halle und wer die eskalatösen Zustände der Party kennt, kann sich die Geschichte dazu bildlich vorstellen.

 

Pele & Shawnecy – Can’t leave

Das jüngste Release in unserer PARTYSAN-Playlist kommt von Pele & Shawnecy und ist aus dem Jahr 2013. Die beiden stehen für modernen Technosound, der voller Groove und positiven Vibes steckt und damit bestens zu Cocoon passt. Die beiden Tracks der EP können sinnbildlich für eine gute Clubnacht genommen werden, wobei „Can’t leave“ dabei eher das nach vorne blickende Warm Up bildet und „Can’t wait“ den Floor zur Prime Time schön durchschüttelt:


Das sind also unsere PARTYSAN Top 5 aus dem Cocoon Labelkatalog. Die Auswahl ist uns bei mittlerweile 135 EPs, 15 Compilations und unzähligen Alben und Mix-CDs nicht leicht gefallen und sicher hätte der ein oder andere Track auch noch gut reingepasst… Vielleicht stellen wir ja bei 30Jährigen einfach noch mal eine Auswahl zusammen!

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