Pünktlich zur Love Parade erschien eine weitere Labelcompilation des Berliner Techno-Traditionshauses Tresor, die mit „Tresor Never Sleeps“ sinnigerweise denselben Titel trägt wie das mehrtägige Spektakel an der Leipziger Straße.


Joey Beltram eröffnet die 12-teilige Kopplung mit einem für ihn typischen 8-Minuten-Track, gefolgt von Scion, die per „Ableton Live“-Software am Vermächtnis von Basic Channel schnippeln und zu rocken wissen.

Ian J. Richardson und Mike Wade schubbern genauso energetisch des Weges wie der Pacou-Remix „Böses Boot“ (Recyver Dogs).

Chester Beatty zeigt, was man mit Summenfiltern anstellen kann. Leo Laker ergeht sich in perkussivem Trommelwahn, während der DNA-Remix von Jeff Mills „The Extremist“ indes schön distorted aus allen Rohren böllert.

Geheimtipp sind die British Murder Boys aka Surgeon & Regis, die mit „Rule by Law“ einen herrrlich deepcravin‘ Atmobraatzer rauslassen.

Rumenige feat. Loktibrada (Olga & Josef), Organ Grinda und 3 ST vs Dash machen den Schluss einer außerordentlich ansprechenden Techno-CD-Compi, die von einer Maxisingle (Laker, Wade, Recyver Dogs, Richardson) begleitet wird.

V. A.
Tresor Never Sleeps

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