Record of the Month: Monoloc´s Drift!


Er ist einer der “jungen Wilden”. Einer der es geschafft hat in kurzer Zeit gleich mehrer Stufen auf der „Treppe des Erfolgs“ auf einmal zu nehmen. Monoloc gehört inzwischen zum festen Bestandteil des CLR Kollektivs.

Studionachbar von Chris Liebing und Brian Sanhaji, sowie die technoiden Einflüsse Frankfurts haben Sascha, wie Monoloc im „echten“ Leben heißt, geprägt und beeinflußt.

Nach zahlreichen Releases auf Labels wie CLR, Sleaze, Micr.Fon oder Smallroom, sowie Dj Gigs rund um den Globus, war nun die Zeit reif für sein erstes Album. Das dieses auf CLR erscheint, war daher eigentlich fast klar.

„Drift“ erscheint Anfang November und umfaßt neun Tracks. Monoloc hat für dieses Projekt auch zum ersten mal mit dem Sänger und Songwriter Daniel Wilde gearbeitet.

Gerade die drei Vocal-lastigen Stücke besitzen durch die tolle Stimme von Wilde einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Musikalisch ist Drift natürlich ganz klar Techno. Jedoch merkt man sehr schnell das Monoloc auch einen sehr ausgeprägten Sinn für Experimente hat.

Der Mood von Drift ist sehr düster und hypnotisch. Alle Nummern funktionieren definitiv im Clubkontext, können aber auch einfach nur gehört werden.

Monoloc schafft es durch seine Beatstruktur und die spannenden Arrangements den Zuhörer von Sekunde eins an, komplett zu fesseln. Man taucht in eine ganze besondere Mystik seiner Tracks ein.

Es bedarf natürlich auch einem gewissen Maß an Offenheit gegenüber Genres und Klangstrukturen abseits des gerade 4/4 Taktes. Wenn man sich aber ein mal daraf eingelassen hat, ist es verdammt schwer sich dem Groove und der besonderen Ästhetik zu erziehen.

„Drift“ macht auf jeden Falle eine Menge Spaß und ist ein fettes Album Debut des sympathischen, stets gute gelaunten Frankfurter Jung. Sollte man, nein muss man, eigentlich haben! (rd)

CLR.net

Eine Antwort

Kommentar verfassen, Diskossion starten, Meinung melden‽