Als DJ ist Philip Bader rund um den Globus gefragt, begeistert mit seinen Sets Massen in Berlin genauso wie in Tel Aviv oder Rom. Als Produzent liest sich die Liste seiner Release- Labels wie ein Who is Who der elektronischen Szene.

Mit dabei waren bisher schon Kling Klong, Hive Audio, Saved, Bar25 Records, Stil vor Talent und viele mehr.
Keine Frage: Der gebürtige Berliner gehört zu den umtriebigsten Köpfen der Technowelt.

Philip Bader Wishful Thinking CD Highgrade RecordsNun legt Bader sein erstes Album beim Berliner Plattenlabel Highgrade vor. Der Titel „Wishful Thinking“ drückt dabei schon eine zentrale Hoffnung Baders aus: „Ich hab’ mir gewünscht, viele Styles zu kombinieren und auch emotionale Elemente in die elektronische Musik zu bringen.“

Mit dem Album möchte er scheinbar festgefahrene Grenzen verlassen, sich kreativ einfach mal gehen lassen. „Wishful Thinking“ spielt gekonnt mit verschiedenen Stilrichtungen, mischt auf den ersten Blick unvereinbare Genres und gießt das alles in ein facettenreiches und aufregendes Album.

Etwas ganz Neues ist „Wishful Thinking“ in jedem Fall: Es lässt sich in keine Schublade stecken, wechselt gekonnt zwischen elektronischen Klängen, jazzigen Tönen und House-Rhythmen, während sich im Hintergrund weitere musikalische Einflüsse erahnen lassen.

Dennoch fügt sich die Platte zu einem harmonischen Ganzen, das über die gesamte Strecke nichts an Originalität oder Spannung einbüßt.

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