Gut Ding will bekanntlich Weile haben. So sind zwischen seinem letzten Album „in between“ und „Evolution“ ganze fünf Jahre vergangen. 2012 legt der deutsche Superstar Paul van Dyk nun endlich nach und liefert seinen Fans einen echten Nachfolger.

Bei einer Entstehungsphase von zehn Monaten sprechen wir von einem gesunden Mittelmaß. Es gibt Produzenten die sich ihrer Kreativität auf Jahre entledigen. Doch das braucht ein mehrfach ausgezeichneter DJ und Produzent nicht. Auch nicht, bei einem ständig weit ausgedehnten Tourplan. Bei solch einem kurzen Album-Prozess kommt Pauls ganze Erfahrung zum Einsatz. Und das sind schlicht weg zwei Jahrzehnte auf die er entspannt zurück blicken darf. Von Müdigkeit jedoch keine Spur.

Credits Christoph Koestlin, AlbumEvolutionheißt der 15-Tracker und erscheint am 06. April 2012 im Handel. Die Nachfrage auf dem Markt wird hier einmal mehr bedient, wobei es Paul eben nicht darum geht den Markt „nur“ zu bedienen. Seiner Zeit, so lässt Paul verlauten „ …habe man mit dem Produktionsprozess begonnen, als man das Gefühl hatte, es sei die richtige Zeit dafür, auch wenn es nicht mit den Vorgaben der Musikindustrie übereinstimmte“. Ohne einem Zwang und Druck im vorherrschenden Popmarkt, hatte er auch keinen Auftrag nach irgendwelchen musikalischen Vorgaben zu Handeln. Paul van Dyk ist sein eigener Herr und war es in der Vergangenheit schon immer, selbst zu entscheiden welche Kollaborationen angebracht sind und Spass machen. So Umfasst dieses Album eine breite Palette an Produzenten, Sängern und Textern, die nicht unmittelbar aus der Electro-Szene stammen, aber einzelne Tracks besondere Noten verleihen und ein ansehnliches Gesamtkunstwerk schaffen, was den Dance-Charakter stets bewahrt. Das sechste Album vereint wundervolle Text-Passagen und anmutige Stimmen und dürfte auch en Genuss bei seinen kommenden Live-Shows, wie HIER in Berlin, darstellen.(sm)

Evolution bei Amazone

AlbumPaul van Dyk
Evolution
Style: Trance
Universal Music
Album CD/Digital
VÖ: 06.04.2012
Tracklist:

01. Paul Van Dyk feat Austin Leeds – Symmetries 02. Paul Van Dyk feat Arty – The Ocean 03. Paul Van Dyk feat Adam Young – Eternity 04. Paul Van Dyk feat Austin Leeds – Verano 05. Paul Van Dyk feat Plumb – I Don’t Deserve You 06. Paul Van Dyk feat Sue McLaren & Arty – The Sun After Heartbrake 07. Paul Van Dyk feat Ummet Ozcan – Rock This 8.Dae Yor 09. Paul Van Dyk feat Tyler Michaud & Fisher – All The Way 10. Paul Van Dyk feat Caligola – If Yyou Want My Love 11. Paul Van Dyk feat Michelle Leonard – Lost In Berlin 12. Paul Van Dyk feat Fieldwork – Everywhere 13. Paul Van Dyk feat Giuseppe Ottaviani – A Wonderful Day 14. Paul Van Dyk feat Sue McLaren – We Come Togheter 15. Paul Van Dyk feat Sarah Howells – Heart Stops Beating

         

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