Willkommen in der Eiszeit mitten im August! Bei gefühlten Wintertemperaturen passt Ice Age ganz hervorragend, für heut Abend kuschelig aufm Sofa den Film und bis dahin das gleichnamige Tune von How To Destroy Angels im Deadmau5 Remix.

Nun gehören weder How To Destroy Angels noch die sozusagen eheliche Hauptband Nine Inch Nails ins Repertoire der elektronischen Tanzmusik, dennoch liebäugelt das Ehepaar Reznor immer mal wieder unseren musikalischen Gefilden oder andersrum. Deadmau5 hat auf seinem letzten Album while (1<2)  gleich zwei Tracks der Reznors geremixed.

Das Original von Ice Age ist Ende 2012 bereits herausgekommen. Der Deadmau5 Remix hat dem Rohdiamanten einen Feinschliff zum funkelnden Diamanten verpasst – das Original wird geehrt indem die Stärken hervorgehoben werden. Die Stimme von Mariqueen Maandig kommt für mich erst im Remix wirklich zur Geltung und die vielen schrägen Spielzeugsounds umhüllen die Lyrics wie auch die originäre Gitarre so natürlich und charmant als wären sie schon immer da gewesen. Vielleicht nicht unbedingt clubtauglich aber allemal ein mega Tune.

Bei der Gelegenheit darf man ruhig noch ein paar Worte über das Album while (1<2) verlieren: Die Tendenz des Herrn Mausetot zu EDM ist auf dem Album nicht zu überhören, seine Avaritia beschallt nun schon seit Monaten den Globus. In der Tat gibt es auch für die weniger EDM lastigen Fans der elektronischen Tanzmusik die eine oder andere Perle auf Deadmau5s neuem Album. Neben einigen schön sphärischen Tracks wie Invidia, Coelacanth (I & my Pet) und Silent Picture hat es mir vor allem Superbia angetan: Piano pur und das wunderschön getragen für etwas besinnlichere Momente:

Ein wenig trancy verspielt aber dennoch very nice ist Pets, was sicherlich so manchen langjährigen Deadmau5 Fan erfreuen wird:

Und last but not least ein fetter Housetrack, bei dem Colleen D’Agostino die Vocals geliefert hat:

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