So vielfältig wie der Sommer in diesem Jahr präsentiert sich auch die Cocoon Compilation N! Von warm und emotional bis kalt und düster ist alles mit dabei.

Es ist schön zu sehen, wenn es im schnelllebigen Musikgeschäft auch Protagonisten gibt, auf die man sich immer verlassen kann. Die alljährliche Cocoon Compilation ist so eine Konstante, die seit mittlerweile 14 Jahren jeden Sommer in unserem Plattenregal landet. Auch in diesem Jahr ist die Box mit 6 Vinyls befüllt auf der es sich 12 exklusive Produktionen gemütlich gemacht haben.

Aufgebaut ist die Cocoon Compilation N wie ein gutes DJ Set. Es geht los mit zwei ruhigeren, hypnotischen Tracks, dann kommen nach und nach mehr Flächen und Melodien ins Spiel, dann nehmen die Produktionen immer mehr Fahrt und Tempo auf und zum Schluss wird es dann ganz schön verspielt und verspult. Dieser vielfältige Spannungsbogen kommt einem sicher bekannt vor, wenn man daran denkt, dass Sven Väth bei der Zusammenstellung der Compilation seine Finger im Spiel hatte, denn kaum jemand hat so viel Abwechlungs in der Plattenkiste wie er.

Alle zwölf Tracks der Compilation haben ihren eigenen Charakter und werden sicher für ganz spezielle Momente sorgen. Wir haben mal drei Nummern rausgesucht, die uns ganz besonders gefallen haben und jeweils einen Ausschnitt daraus hier auf die Seite gepackt.

Konstantin Sibold & Leif Müller – Kolibri

Ein Teil der Partysan-Redaktion sitzt in Stuttgart und deshalb freut es uns ganz besonders, dass die beiden Stuttgarter Produzenten Konstantin Sibold und Leif Müller auf der Compilation mit dabei sind. Nachdem viele Cocoon-Acts in den letzten Jahren schon die Produktionen und Remixe der beiden gespielt haben, ist es jetzt auch endlich Zeit für ein eigenes Cocoon-Release. Der Track „Kolibri“ ist einer der ruhigen, hypnotischen Opener der Compilation, den man sich auch perfekt als Opener eines DJ-Sets vorstellen kann.

Alan Fitzpatrick – For Fear Tonight Is All

In den letzten zwei Jahren hat sich Alan Fitzpatrick mit jeder Menge erfolgreicher Produktionen ganz nach oben in die Producerliga gespielt. Sein Sound ist dabei immer groovender und melodiöser geworden was zuletzt auf seiner Truant-EP auf Cocoon zu hören war, die in diesem Sommer überall hoch und runter gespielt wurde. Mit “ For Fear Tonight Is All“ geht Alan diesen Weg jetzt weiter und liefert einen tollen Technotrack mit schönen Flächen und Vocals ab.

Sam Paganini – Labyrinth

Auf einer Cocoon Compilation darf der ein oder andere Clubstampfer natürlich auch nicht fehlen und dafür ist Sam Paganini genau der richtige Mann. Mit „Labyrinth“ gibt es von ihm einen kompromisslosen Primetimetrack, der zwar keine großen Überraschungen aus dem Hut zaubert, aber auf dem Dancefloor einfach wunderbar funktionieren wird. Wie man es von vorherigen Paganini-Releases auf Drumcode oder Plus 8 schon kennt, knallen seine Tracks von Anfang bis Ende durch und dieser Linie bleibt er auch auf Cocoon treu!

 

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