Der Herbst schiebt den Sommer langsam zur Seite und das passende Album für genau diese Zeit liefert Julius Steinhoff. Flocking Behaviour spaziert gut gelaunt zwischen Wärme und Melancholie hin und her!

Was macht eigentlich einen guten Sommertrack aus und wie findet man den passenden Soundtrack für den trüben, kühlen Herbst? Eine Frage, mit der wir uns alle in den kommenden Tagen beschäftigen müssen! Die Antwort auf diese Frage liefert sicherlich das aktuelle Album von Julius Steinhoff, das auf Smallville erschienen ist. Beim Stichwort Smallville dürfte einigen auch der Name Julius Steinhoff ins Gedächtnis kommen und das hat natürlich auch einen Grund, wie uns Julius treffend verraten hat: „2005 habe ich zusammen mit meinen Freunden Pete (aka Lawrence) und Stella den Smallville Laden aufgemacht und dann auch das Label gegründet. Außerdem veranstalten wir unter dem Namen regelmäßig Partys in Hamburg, Berlin und Paris und legen auf der ganzen Welt auf.“ Es dreht sich also alles um den Smallville-Kosmos und somit musste natürlich auch das erste Album von Julius auf seinem eigenen Label veröffentlicht werden.

Auf Flocking Behaviour präsentiert sich Julius Steinhoff mit dem Sound, den man auch schon von seinen früheren Releases auf dem Robert Johnson Label, auf  White oder auf mulemusiq kennt: deepe, basslinelastige, leicht melancholische Housetracks für ein schönes WarmUp-Set, oder einen Abend in der Bar! Genau so klingt auch der Titeltrack Flocking Behaviour:

Bei den anderen Nummern auf Julius‘ Album kann man dann einfach entspannt sitzen bleiben und mit dem Fuß wippen und sich über „Sun and Stars“,  „Treehouse“, oder „Under A Waterfall“ freuen, der sich so anhört:

Bei so bildhaften Namen, wie den oben beschriebenen könnte man schnell auf die Idee kommen, dass der Titel immer etwas mit der Entstehungssituation zu tun hat. Die Tracks sind aber nicht unterm Sternenhimmel oder im Baumhaus entstanden, wie Julius uns versichert hat: „Das Album ist komplett in meinem vollgepackten Homestudio in St. Pauli entstanden. Die Titel habe ich mir im nachhinein erst ausgedacht, so dass sie zum Charakter des Tracks passen. Oftmals sind die Namen meiner Produktionen auch nicht die einfallsreichsten und so ist „Under A Waterfall“ zum Beispiel eine Zeile aus einem meiner Liebilngslieder von Thanksgiving.“

Ganz egal wo das Album entstanden ist und wie Julius Steinhoff auf die Namen seiner Titel kommt, es ist auf jeden Fall ein tolles Werk geworden und ein bisschen sind wir auch in den lustigen Hund auf dem Albumcover verliebt…

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