Man kennt das Pariser Duo Nôze als energiegeladene Performer die mit ihrer quirligen und skurrilen House Revue jeden Club in eine ekstatische Schweißgrube verwandeln. Nachdem sie 2 Jahre lang permanent durch die Welt tourten, liefern Ezechiel Pailhès und Nicolas Sfintescu nun mit dem neuen Album „Dring“ ein brilliantes Follow Up zu ihrem Debut-Album „Songs On The Rocks“ ab.


Gereift und voller Raffinesse loten sie darauf die Grenzen der Housemusik immer weiter aus und werfen mit größter Freude sowohl die Regeln aller (Volks)-musikalischen Styles wie z.B. Cumbia, Klezmer oder Reggae, als auch ihr eigenes Musikvokabular über den Haufen. Doch sie lassen sich weder in die Gipsy House Schublade stecken, noch haben sie die Kraft und Musikalität all jener Musikstile vernachlässigt, die sie selbst und ihre Musik prägt.

Denn natürlich sind Nôze immer noch Nôze, aber sie zeigen mehr Tiefe und Vielschichtigkeit und zelebrieren mit freudvoller Melancholie die Rückkehr zu ihrer ersten Liebe, der improvisierten Musik.
Ihre bunten, elektro-kosmopolitischen Entertainerkostüme haben sie dafür gegen genauso gut sitzende Anzüge ausgetauscht.

Dring, ist von zahlreichen Begegnungen beeinflusst und entstand mithilfe Kollaborationen, welche die Art und Weise der Studioarbeit des Duos sehr veränderten: Obwohl der typische „Nôze-Sound“  durch und durch von instrumentaler Musik getragen wird, haben Ezechiel und Nicolas ihren Freunden sehr großen Spielraum gelassen.

So wurde Nôze im Laufe zahlreicher Aufnahmesessions mehr und mehr zu einer wahren Band mit fließenden Grenzen. Ein spontaner Prozess, aus dem sich im Laufe der Zeit das Rückrad dieses Albums gebildet hat und wodurch sich für das Duo die Möglichkeit bot, ihre Anerkennung gegenüber der Welt des Jazz und der improvisierten Musik zu zeigen, sowie das Können ihrer Kollegen Thibaut Frisoni (Gitarre), Alexandre Authelain (Saxophon und Klarinette), Matthias Mahler (Posaune), Emiliano Turi (Schlagzeug), …  in den Vordergrund zu stellen.

Mit diesem Album kehren Nôze zu ihrem Grundgedanken zurück, in dem musikalische und technische Virtuosität auf einen wunderbar leichten und doch tiefen Ausdruck von Freude und Melancholie trifft. Sie knüpfen so an das jazzige und experimentelle Ungetüm ihres Debuts an, welches – heute vom Anspruch und der Reife der vollendeten Musiker und Performer gestützt – ihren Ruhm und ihre Bekanntheit begründet hat.

Nôze – Dring
VÖ: 04.04.2011
Get Physical Music / RTD









Tracklisting :
1. C’era Una Volta
2. Cinq
3. Dring Dring feat. Riva starr
4. Exodus feat. Wareika
5. In The Back Of My Ship feat. DOP
6. Nubian Beauty
7. When Tiger Smoked
8. Marabout
9. Willi Willi

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