Mr. Statik released sein Baby “Lust But Not Leashed” zur Freude aller Wartenden überraschend als Vinyl auf Mo’s Ferry, nachdem er sich zuvor auf Labels wie Bpitch Control und Karloff, Octopus oder Stock5 herum trieb – und sich tatsächlich als einer DER Undergroundacts des Jahres entpuppte.

Als der Kokon zu klein wurde und er heraus platze, entlarvte Statik sich als sehr speziell. Nur zu gerne erkennen wir doch seine Wurzeln im Breakbeat und Dance Mood.

Wenn hektische Loops sich heimlich ins zitternde Hihat schleichen oder der brummende Bass dem Break folgt wie Hund dem Stöckchen, wird man zappelig als Konsument.

Statik bedient ein kleines Vakuum: So sehr Mister S. Grieche ist und dies wohl (statisch) bleibt, umso englisch-szeniger klingt die Methode aus House, Funky Riffs und dubbiger Unterwanderung.

Soweit zur A-Seite der 12“, die uns dort ausgelassen feiern lässt, wo Bass auch aus der Box gelassen wird. Eine Funktion One muss da schon her!

Die B-Seite bewegt sich eher hin zur Afterhour, aber geil, so 90er durchtränkt die Flächen fetzen. Vocals und Piano, Jazz Percussions und ein trippiges Delay – sie sind Konsens einer Statik´schen Stilistik.

Der Club feiert das bereits, insofern die Anlage es auch bringt und zuhause werden Headphones strapaziert.

Danke Mr. Statik.

Vinyl 12” / Digital

1. Come On People
2. Workin‘ It Like We Do
3. Hitting The Jack (ft. Dave Vega)
4. Rhodes, Bags And Cutting School

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