Das kleine Label Monkey Business hat sich innerhalb des letzten Jahres zum heissen Insider Tipp entwickelt. Mit Max Robin gibt Monkey Business einem weiteren bisher noch unbekannten Namen die Chance, neuen und vor allem frischen Sound durch die Boxen der Clubs bzw. durch die Ohrstöpsel zu jagen.

The Storm betört gleich zu Anfang mit ausgefeilten Percussions und einem tief brummenden, schnarrigen verzerrten Bass, der sich wie eine wabernde Hülle um den einsetzenden Mainloop schlängelt. Der Mainloop selbst ist ein absoluter Ohrwurm, für sich betrachtet mag er an den einen oder anderen „Popcorn“ Track aus dem Sommer 2013 erinnern allerdings macht die außergewöhnliche und dennoch stimmige Komposition mit Bassline und Percussions klar, dass auch Bimmelgedingel durchaus underground sein kann.

MB Max Robin StormDer zweite Track Da Top ist definitiv keine B-Seite, vielmehr mag der etwas unheimlich und düsterer wirkende Track sogar andere Geschmäcker verführen als The Storm. Die Percussions sind reduzierter und wirken durch den straighten schnalzenden Grundbeat mit zischenden High-Heads klarer, ohne den Groove zu verlieren. Für die entsprechende Outer Space Atmosphäre sorgt neben ein paar freaky Spielzeugklappereien ein diffuser Synthsound, der beinahe mahnend auf das große unbekannte da draussen aufmerksam machen will.

Man darf gespannt sein, bei wem das empfehlenswerte Päckchen der Monkeys in den Setlists auftaucht – nicht nur  Max Robins Label-Kollege Tomoko Hashoti hat’s bis zu Richi Hawtin geschafft…The Storm gibt’s seit 15.01.2014 bei allen digitalen Shops käuflich zu erwerben:

 

 

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