Er hat viele A.K.A.s. Wir kennen ihn als Audion, False, Jabberjaw. Bei Spectral Sound, M_nus, Perlon. Auf dem Detroiter Kult- (oder pedantisch betrachtet eigentlich auf dem suburbanem Ann Arbor) Label namens Ghostly International ist er allerdings Matthew Dear und unter diesem, seinem bürgerlichen Namen, bringt der gebürtige Texaner einen etwas anderen Sound – zu dem er singt!

Das kann man sich vielleicht nur schwer vorstellen, wenn man ausschließlich einer dieser typischen scheuklappentragenden, vor Toleranz strotzenden Fans von Techno-Bumm-Bumm und Yo-more!-Stagnation ist und bleiben will.

Doch Matt hat es faustdick in den Ohren klingen lassen, nach „Neo-Ismus“ und Weiterentwicklung hört sich das ganze an, wie eine futuristische Bombe à la Depeche Mode es damals war, explodierte „Asa Breed“ 2007.

Nicht umsonst betitelten Musikjournalisten aller Herren Blätter und Magazine dies als die innovativste und intelligenteste Fusion von Pop, Wave und technoidem.

Nun ist „Asa Breed“ als Black Edition mit unveröffentlichten Remixes von Four Tet, Hot Chip und M.A.N.D.Y. abzustauben. So können wir eines der besten Alben des letzten Jahres nahezu wie neu entdeckt noch einmal Revue passieren lassen und sind Teil der Fortentwicklung elektronischer Musik.

Fazit: Mr. Matthew Dear zeigte uns mit „Asa Breed“ eine pure Bewusstseinserweiterung. Ich bin mir sicher, in 20 Jahren nicht minder aktuell!

Kommentar verfassen, Diskossion starten, Meinung melden‽