M.In alias Markus Ferdinand ist nicht nur im chinesischen Jahr des Affen geboren, sondern hat auch gleich sein neuestes Album danach benannt. Dass der Name perfekt gewählt ist, zeigt sich beim Hören: Es gibt ruhige Parts, die sich mit enrgiegeladenen Momenten abwechseln. Aber fangen wir vorne an.

M in press (10)_web_sLos geht’s mit „Fallin“, zusammen mit Producer Fabio Macor. Der Beat ist groovy, durchsetzt mit schrägen Parts und wird durch die Vocal Parts von Meg e Gray wieder aufgelockert. „Make some Noise“ ist eine Ansage! Der satte 909-Beat bestimmt den Track und sorgt mit zischenden HiHats und analogen Synths für Arme-Hoch-Momente. Mit Bruno Gentile hat M.In gleich drei Tracks produziert. Der erste, „Rotate“, ist ein House-Kracher, der so auch Ende der 80er erschienen sein könnte. Harter Housebeat, Analog-Synths und Ohrwurm-Vocals sorgen garantiert für volle Dancefloors.

„Something“, ein weiterer Track mit Bruno Gentile, treibt den Beat und die Vocalparts bis zu einem oldschool Pianoriff – Kreisch-Momente garantiert. Abgerundet wird das Gentile-Trio mit „Prophecy“, einer etwas dunkleren Nummer.  Vocal-Repeats auf einem treibenden Beat, durchbrochen von perfekten Breaks und sexy HiHats. Unterbrochen werden die Bruno Gentile-Kollaborationen von zwei Tracks, die zusammen mit Pete Kaltenburg entstanden sind. Auf „Better You“ werden knackige, darke Vocals untersetzt mit einem satten Beat und schnellen Claps und sorgen für ein schnelleres Tanztempo.

Dies wird von „Reach Out“ komplettiert. Diesmal ohne vocals, dafür mit einer Ohrwurm-Melodie, schnellen Claps und oldschool Housebeat – einer der Peak-Tracks des Albums! Mit Juliane Wolf entstand „Forever“, eine Mischung aus Acid, Reggae und Stakkato-Beats. Den Abschluss machen zwei Tracks, die mit Riven entstanden sind. In „Connect“ werden Housebeats, vocal parts und Synths perfekt vereint, während bei „Real Underground“ das Analoge in der Vordergrund rückt. Beat, Synths und Bass – alles mit analogen Maschinen produziert und einer klaren Vocal-Message abgerundet: Just Clap!

“Year of the Ape” erscheint am 01. Juli 2016 auf My Favourite Freaks Music.

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Martin liebt drückende Bässe, die nicht nur den Magen berühren sondern auch den Geist zum Tanzen bringen. Dreckige Clubs stehen generell oben auf der Liste, während der Hochglanzladen mit Glastheke eher unbesucht bleibt. Immer auf der Suche nach dem neusten Beat, dem frischen Groove und dem mitreißenden Sound schreibt Martin seit Jahren für unterschiedliche Musikmagazine und Blogs ohne dem großen Hype hinterherzulaufen.

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