Louderbach (das A.K .A. eines Mannes von M_nus + der Kehlkopf Gibby Millers) erlaubt sich uns zu maulaffenfeilen.

Mit “Shine“ scheint man Kopf voraus, sich neuen Moods hinzugeben und angefixt von der Psychedele einer elektronischen Song-Singer-Volta, die Zeitgeist will.

So: Hört man doch jetzt mehr und nöcher ausgeklügelte Downbeats und „Wave“-Rejects (wie aus den Jahren Eins-Neun-Acht-Null), gefühlvolle Vocals und echte Instrumente. Umso weniger ruft man bäuerlich provinziell nach Peak Time.

Tok Tok Bumm Bumm ist vorbei. Wer schreit und pfeift, bleibt Saurier.
Es „shined“ DER Mood neu-erfunden.
Nichts röhrt und frickelt mehr, was früher rollend und brummend die Clubs regierte:
Es herrschen die Gefühle menschengemachter Klänge!

Klingt nach Verlustangst, wenn viele 180bpm nachweinen. Der neue Weg jedoch scheint so fest gelegt wie Teer, der alten Eiter aus offenen Wunden zieht; Elektronische Musik geht neu.

Und Louderbach lädt Freunde zur Revolte.

Bruno Pronsato, JPLS, Alexi Delano, Thrill Cosby, Mike Bryant, Ryan Crosson und Swayzak interpretieren den Track “Shine” auf Pierces & Millers „Autumn LP“ in verschiedenen RMXS.

Replay-Mode!

Louderbach > Shine
M_nus > CD

by Leon Mabu

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