Nein, Delaware ist kein ostdeutscher Begriff aus der Gastronomie, der den Teil des Geschirrs meint, den man Teller nennt. Delaware ist eine Band, kommt aus Norwegen und hat eben ihr neues Album  and everything reminds me veröffentlicht.


Drei Jungs aus dem Land von Mette und Hakon, die durch ihre schwarzen Klamotten wohl etwas böser wirken wollen, als sie eigentlich aussehen, haben eine Band gegründet um von 80er Jahre Indie-Rock-Bands beeinflussten melancholischen Rock zu spielen.
Nicht einfach!

Wenn man zudem auch noch aus Drammen, der am meisten verachteten Stadt Norwegens kommt, dann hat man einen langen, steinigen Weg bis zum erhofften Erfolg vor sich. Aber Richard Holmsen, Petter Laugerud und Jon Fredrik Joffe Torgersen haben ihr Ziel nicht aus den Augen verloren und sich durch diese gewagte Aufgabe einschüchtern lassen.

Wer in einer so häßlichen Stadt wie Drammen guten Sound produzieren möchte, der braucht auch ein nicht geringes Geschick, die Augen tagein tagaus vor all der grässlich Umgebung zu verschließen und sich auf seinen Sound zu konzentrieren.

Delaware arbeiten ausschließlich mit Gesang, Schlagzeug und Gitarre (und ein bisschen Syntie-Bass).
Mehr braucht man nicht um soliden Rock zu machen.
2003 geht es Schlag auf Schlag für Delaware.

Im Februar erschien eine Teaser EP mit vier Songs.
Im April folgte die Single always und im Mai nun erscheint der Longplayer  and everything reminds me. Peng, Peng, Peng.

Viele einfühlsame baladeske Melodien sind auf dem Album. Eine Mischung aus Pop und Rock. Anders als man denkt – komplett anders! Schönes Album. Produziert hat das ganze übrigens Georg Kaleve, der schon mit Bands wie den Einstürzenden Neubauten und Guano Apes gearbeitet hat.

Georg ist übrigens verantwortlich für den big sound von and everything reminds me. Melancholie und Gitarrenfreunde hörts euch an.

Los Gitarros melancholicos
Delaware
and everything reminds me

Columbia


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