Gerade noch vibrierte die Clublandschaft von der ersten Singleauskopplung HIDE feat Miss Kittin des Albums Features von Kris Menace, kommt auch schon das nächste Geschoss angeflogen. Diesmal mit dem schwedischen Ausnahmetalent und für sein Album in 2001 Grammy nominierten Sänger, DJ & Minimal Produzenten Unai. Herausgekommen ist eine melancholische angehauchter Track aus massiven Bässen und tief ergreifender Electronica.

 

Doch nicht nur der Original Track ist ein wahres Schwergewicht dank Kris Menace typischer Produktion, die keine Fragen offen lässst, sondern auch die beigesteuerten Remixe lassen einem das Herz und die Ohren aufgehen.

Das Paket von Kris Menace beinhaltet Mixe von Dänemarks Nummer 1 DJ und Studio-Meister Kölsch, Barcelonas Undo, das serbische Deep House Duo Acos CoolKAs sowie French House Knaller Axel Le Baron. Eine vor Innovationen und Intensität brodelnde Mischung die es in sich hat. Besonders Kölsch lieftert einen Track, der es auf Grund der hämmdernden Drums und dem unverkennbaren Arrangement sicherlich problemlos in die Clubs schafft.

Kris Menace by Thommy Mardo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unai im Gespräch: “Ich habe bereits viele Jahre zuvor begonnen an Lone Runner zu arbeiten. Eigentlich hatte ich es für mein Album vorgesehen. Zuerst schrieb ich die Texte und erarbeitete danach die eigentliche Produktion. Allerdings war ich nie wirklich zufrieden mit dem Resultat. Die Musik war nie so gut wie die Lyrics selbst. Daher blieb der angefangene Track in der Schublade. Als Kris mir dann später einige Demos für sein neues Album Features schickte, erinnerte ich mich an die Lyrics und schickte sie ihm. Als Kris mir dann seine daraus entstandene Produktion zukommen ließ war es etwas komplett anderes – es war einfach perfekt! Er hat mit seiner Produktion genau das umgesetzt, was all die Jahre gefehlt hatte. Ich denke in gewisser Weise hat er die Texte in sich aufgenommen: Es ist zwar schön allein zu laufen, aber viel besser gemeinsam rennen!”

One Response

  1. 5 Years Desolat – 2012: Die Compilation zum Geburtstag > PARTYSAN. Musik & Klubkultur. Events & Technik.

    […] Dice eröffnet den Sampler gleich selbst mit dem Track „Lolopopinho“, der definitiv auf die Tanzfläche treibt, keine Sperenzchen macht und trotzdem verschmitzte Lächeln auf die Gesichter zaubern wird. Shlomi Aber kommt mit „Mancha“ da schon etwas düsterer daher, verschmilzt die Nuschel-Vocals kurz vorm Absurden aber immer wieder zu einem griffigen Loop, während bei „Our Connection“ des afro-italienischen Yaya vor allem die Percussion im Gedächtnis bleibt. […]

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