Der Berliner Mastermind Jay Haze spielt sich mit dieser Doppel-CD gekonnt in die Herzen aller Minimal-Freaks und bleibt dabei ganz locker…


Er ist schon ein ganz besonderer Kerl, denn Justin McNulty alias Jay Haze ist der Michael Jackson des Minimal-Technos, wenn man das so sagen darf. Seit über sieben Jahren ist der Wahlberliner im Minimal-Business, so wie wir es heute kennen. Neben seinen Labels: Contexterrior, Future Dub, Junion, Textone und Tuning Spork Records, singt, remixt und groovt Jay ohne Pause durch die Clubs und Studios.

Auf seiner neuen Mix-CD „MindinBusiness Part 1 – The Minimal Grind“, die eigentlich mehr ein Artistalbum mit vielen Freunden ist, denn bei fast allen Tracks der Doppel-CD hat Jay irgendwie seine Finger im Spiel, kann man wunderbar den minimalen Berliner Groove der heutigen Zeit spüren.

Ob als The Architect, Fuckpony, Bearback oder Jay Haze, immer wird klar, dass es trotz verspielter Bleeps und Clicks grooven muss. Und das kann man sich ganz genüsslich auf 47 Tracks anhören.

Wie herrlich verspielt das ganze ist, beweisen Dan Curtin’s „Blowhard“, Jay’s „Morning in Africa“ oder das fast schon legendäre „Dawgs Life“ von Fuckpony (ebenfalls Jay).

Die zweite CD prägen Vocals, Funk und House. Erst ab der Hälfte wendet sich das Blatt mit „Minikool“ von B., welches auch ein Knüller in den meisten Clubs war. Etwas ruhiger lässt es sich dann bei „The Dive“ von The Stripers oder „Body Movement“ von Fuckpony feat. Shaniqua genießen bevor die „Dirty Big Mouse“ von Samin and Michal feat. Jon Jon einfach kein Bein still hält.

Fazit: Ein MUSS für alle Freunde der minimalen Musik!

Anspieltips:
CD1: 17, 24
CD2: 2, 17, 18

Mindin Business Part 1 The Minimal Grind by Jay Haze 24.11.2006 Tuning Spork IntergrooveMindin Business Part 1
The Minimal Grind by Jay Haze
24.11.2006 auf Tuning Spork / Intergroove

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