So ein Scheiß-geiles Album und dann will das in Deutschland erst niemand veröffentlichen. Wo sind wir denn eigentlich und dann an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Team von Fine Audio Recordings, die nun die Möglichkeit hatten und sie sich nicht entgehen haben lassen. Wir wünschen großen Erfolg!!!

Seine ersten Releases veröffentlichte der Engländer Oliver Ho auf dem Label Blueprint – da war noch alles in Ordnung.
Dann wechselte er zu Meta Records. Da war auch alles fein – zumindest für ihn.

Leider veröffentlicht Meta Records nicht selbst in Deutschland.
Das ist schlecht und zwar für uns.
Nun gab es die einen Labels, die konnten aber nicht wollten und die anderen, die wollten aber nicht durften.

Endlich durfte Fine Audio Recordings, ein Sublabel der UnderCover Music Group aus Neckargemünd. Und nun endlich dürfen wir auch in den Genuss von Oliver Hos zweitem Album Universal kommen.
Dank an Fine Audio.

Wer die etwas älteren Ho Tracks kennt, wird feststellen, dass Oliver Ho sich ungemein viel Mühe mit der Melodie gegeben hat. Album Nummer 2 ist melodischer geworden. (Wehe dem, der jetzt gleich wieder an seichten Kram denkt) Außerdem fallen uns viele Einflüsse von House und Jazz auf Universal auf. Niemals jedoch verliert der geniale Producer Ho seine Orientierung zum Dancefloor aus den Augen – gut so!

Wie immer spielt er sich gerne mit Elementen des Tribal-Sounds und Percussion Instrumenten. Dieses und die geschickte Verwendung von Vocals und Tribal-Voice-Samples machen das Album wunderbar dark & beautyful.

Insgesamt geht das Album ab wie Schweinssau und der coole Flow, der sich wie ein roter Faden durch Universal zieht, bewahrt vor dem Abheben 🙂

Von Tribal bis Detroit – Oliver Ho hat zum wiederholten Mal zugeschlagen.

Lasst euch das nicht entgehen…



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