Steffen Neuhaus und Stefan Helmke alias Hanne & Lore kennen die elektronische Musikszene mit all ihren Facetten. Sie sind nicht nur Produzenten und DJs, sondern waren auch als Veranstalter, Labelbetreiber und als Plattenladenbesitzer aktiv. Ihre letzten Veröffentlichungen der jüngsten Zeit fanden sich auf Labels wie Snatch Records oder auch Monaberry. Und auch, wenn zwei Titel laut Definition für den Zusatz „EP“ beinahe zu wenig sind, legen die beiden mit der „Whatif EP“ satte 13 Minuten Musik vor, die in diesem Jahr noch einige Playlisten bereichern wird. Und damit auch die eine oder andere Chartspitze anpeilen dürfte.Kein Wunder also, dass es derzeit bei Beatport mit der Nummer steil nach oben geht.

Der Titeltrack zielt mit progressiven Beats direkt auf die Primetime der DJ-Sets und bietet mit seinen Vocal-Einsätzen, der verspielten Basslinie und einem spannungsreichen Arrangement viele Einsatzmöglichkeiten. „Luna Square“ gibt sich da wesentlich spröder und leiht sich den einen oder anderen Sound aus Electro- und Acidhouseproduktionen der 80er Jahre, ohne dabei die Produktinsstandards der heutigen Zeit zu vernachlässigen. Und so schaffen es Hanne & Lore auf der „EP“ mehr Vielseitigkeit zu zeigen, als andere Produzenten auf ganzer Albumlänge. Perfekter Tune für die Sommertage.

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Die „Whatif“ EP bei Beatport

Über den Autor

Martin liebt drückende Bässe, die nicht nur den Magen berühren sondern auch den Geist zum Tanzen bringen. Dreckige Clubs stehen generell oben auf der Liste, während der Hochglanzladen mit Glastheke eher unbesucht bleibt. Immer auf der Suche nach dem neusten Beat, dem frischen Groove und dem mitreißenden Sound schreibt Martin seit Jahren für unterschiedliche Musikmagazine und Blogs ohne dem großen Hype hinterherzulaufen.

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