Eigentlich kann man ja etwas nettes über jede der Fabric- und FabricLive-CDs schreiben, die da jeden Monat den langen Weg von der Insel auf Festland zurücklegen, aber ab und an verirren sich auch mal wirkliche Ausnahmemixe in die Silberlingreihe, die sich von den sonst üblichen massiven minimalen Sounds oder dem typisch englisch gebrochenen Streß abheben.

Marcus Intalex alias Marcus Kaye aus Manchester behauptet von sich selbst, wie der Inhalt von Buck Rogers’ Ipod zu klingen und irgendwie passt das sogar zusammen.

Zumindest vermixt er hier 19 Stücke feinstem Drum&Bass, wie es auch in jede handelsübliche Weltraumkapsel passen könnte. Die Mischung ist alles andere als nervenaufreibend, dafür aber trotzdem so griffig, dass man sein Kopfnicken nicht vergisst bis zum Ende fortzusetzen.

Für Freunde von viel FX ist die CD wahrscheinlich nichts, dafür begegnen einem immer wieder entspannte Raps und soulige Vocals, auch mal ein Saxophon – aber eben alles in einem gesunden Verhältnis ohne kitschig zu werden. Davon also bitte mehr!

Fabric Live 35/Marcus Intalex

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