Wenn man im English-Dictionary das Wort „Polarity“ nachschlägt, wird dieses mit den deutschen Worten „Gegensatz“, oder „Vielseitigkeit“ übersetzt. Eric Sneo hat für sein neues Album ebenfalls diesen Titel gewählt.

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Wenn man in den Genuß kommt den Longplayer durch zu hören, dann versteht man auch ganz schnell, wie und warum sich der sympathische, ewig jung aussehende Wiesbadener für diesen Namen entschieden hat. „Polarity, ist bereits Eric`s viertes Studioalbum. Vermutlich oder sogar ganz sicher,  auch sein bisher universellstes.

Erhältlich ist die LP ab dem 29.03. bei Beatport und vielen anderen Download Portalen. Eric samt Management hat sich auch entschlossen das Projekt auf dem eigenen Label Mudra Audio zu veröffentlichen. So befinden sich die Zügel in eigener Hand und alles kann selbst gesteuert werden. Als Teaser für alle Fans verschenkt Eric den Track: Eric Sneo feat. Chris „the voice“ / shut up & dance  als Free Download.

Musikalisch ist das Album ein facettenreiches Techno Album.
Der gelernte Tontechniker hat für „Polarity“ auch zum ersten mal mit einem Sänger (Marq Figuli) sowie mit einem Vokalisten (Chris the voice) gearbeitet. Neidlos muss man anerkennen dass besonders diese Kooperationsstücke („Sensation“, „I remember“ und „Shut up and dace“) einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Tolle, einzigartige Stimmen mit hohem Wiedererkennungswert, erzeugen eine einzigartige Stimmung.  Aber auch die anderen neun Tracks haben es in sich. Von zart bis hart ist eigentlich für alle Fans der elektronischen Tanzmusik etwas geboten. Mal geht er das ganze etwas minimaler und reduzierter an. Dann wieder etwas perkussiv bis progressiv. Aber auch purer, roher Techno darf natürlich nicht fehlen.

Alles in allem umfaßt der Lonplayer 12 bzw 13 Tracks (inklusive eines Bonus Tracks).
Die Nummer funktionieren vornehmlich im Clubkontext, jedoch macht das ganze sicherlich auch zu Hause, im Auto oder auf der ein oder anderen Privatparty sehr viel Spaß. Selbst Szenegrössen wir Laurent Garnier, Len Faki, Marco Bailey, Paco Osuna, Dominik Eulberg, Dubfire und vielen mehr, kommen an diesem Werk nicht vorbei. Viele Tracks sind bereits jetzt fester Bestandteil Ihrer Sets.

Auf „Polarity“ wird erneut deutlich, das Sneo viel mehr ist als ein Dj oder ein typischer „Laptop-Produzent“.
Der Mann ist ein echter Künstler und Musiker. Auch wenn in diesem Fall seine mittlerweile fast schon zum „Markenzeichen“ gewordenen Instrumente, das Akkordeon, das Didgeridoo oder die E-Drums nicht zum Einsatz kamen, so merkt man einfach das Eric im Studio mehr macht, als Samples und Loops im Ableton aneinander zu schieben.

Im übrigen hat  das Multitalent schon wieder ein neues Tool entdeckt: das Tehremin. Dieses kommt bereits bei der Polarity Album Tour zum Einsatz. Man(n) und Frau dürfen also gespannt sein.
Eine Performance der extraklasse erwartet die Fans.
Es darf getanzt, gefeiert und gestaunt werden!
(rd)

Mehr Info zu Album, Tour und dem Mann dahinter in unserem Interview mit Eric Sneo. Die Welt der Gegensätzlichkeiten, in der wir leben.

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Polarity
Mudra Audio

Foto: Christopher Rausch

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