Fette Basslines, treibende Clubbeats und sägende Synthesizer. Wir sagen hallo zum Verbalizer von Anthony Rother!

Wenn man an Anthony Rother denkt, kommen einem sofort eine Vielzahl an Clubhits ins Ohr, die uns in den letzten zehn Jahren über die Dancefloors gejagt haben. Egal ob es Back Home im Jahr 2003 war, oder Bodytalk im Jahr 2004, oder die Traumzeitreise im Jahr 2013, die Tracks waren immer voll bepackt mit Energie, mit dicken Basslines und schweren Synthesizerakkorden- und Melodien. Genau diesem Konzept bleibt Anthony auch im Jahr 2014 treu und beschenkt uns mit seinem neuen Album Verbalizer!

Nach dem Intro hat er darauf neun Clubtracks vereint, die einfach nur dazu gemacht sind, die Leute zur Primetime zum Ausrasten zu bringen. Keine ruhige Nummer, keine Experimente, einfach kompromisslose Four to the Floor Action, die wunderbar funktionieren wird. Von manchen Seiten wird hier sicher der Vorwurf kommen, dass das Album zu wenige Facetten abdeckt, aber wieso unnötige Spielereien einbauen, wenn man den Leuten mit einem kompletten Album einfach eine gute Zeit im Club bescheren will?! Außerdem kann man sich solche Kritik bei Anthony Rother generell sparen, denn mit vergangenen Alben wie „Super Space Model“, oder “ My Name is Beuys von Telekraft“ hat er schon mehr als Genug seine Fähigkeiten als experimenteller, grenzenüberschreitender Musiker gezeigt.

Was auf Verbalizer auffält, sind die fehlenden Vocals. Sie waren für viele bisherigen Anthony Rother-Produktionen charakterisierend, werden aber auf dem neuen Album nicht gebraucht. Die Synthesizer und Beats erzeugen so viel Energie und Druck für den Dancefloor, dass zusätzliche Vocals dann eher vom Raven abgelenkt hätten.

Anthony wird in den kommenden Wochen mit seinem neuen Album im Gepäck viel als DJ unterwegs sein und hier haben wir ein paar Tourdates zusammengestellt:
17.01: Romy S. in Stuttgart
07.02: Flex in Wien (wenn es bis dahin noch offen ist!)
14.02: Magdalena in Berlin

 

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