Eines der ersten Dinge, die an Alexander Aurel auffallen, ist seine emotionale Flexibilität, die ihn ständig auf der Suche nach neuen musikalischen Herausforderungen begleitet. Diese Flexibilität erwies sich bei Alexander Aurel bis heute als sprudelnde Quelle der Inspiration. Er präsentiert ein weites musikalisches Spektrum, das perkussiv, melodisch und groovig klingt. Mit einem exzellenten Gespür für die Wünsche des Publikums.

Am liebsten spielt Alexander Aurel auf Augenhöhe mit dem Publikum, und das nicht nur im übertragenen Sinn. Sein einzigartiger und authentischer Sound, gepaart mit Offenheit und Kongenialität, ebnete ihm den Weg für eine erfolgreiche DJ-Karriere, die ihn in die angesagten Clubs der Republik und darüber hinaus bringen.Neben dem DJing verbringt Alexander Aurel noch viel Zeit im Studio, produziert eigene Tracks und veröffentlicht sie auf Labels wie 8Bit, Heinz Music, Leena Music & Terminal M.

Du legst in angesagten Locations wie dem Harry Klein in München, der Distillery in Leipzig oder auch dem Tanzhaus West  in Frankfurt auf. Was macht ein Club für Dich zu etwas Besonderem?

Am Ende ist es das Publikum was den Club zu etwas besonderem macht. Wenn der Funken überspringt und wir zusammen außergewöhnlich viel Spaß haben, dann bleibt der Abend auch entsprechend im Gedächtnis! Dafür muss natürlich auch die Location und das Soundsystem passen.. das hängt zusammen.

Deine letzten Veröffentlichungen auf 8bit oder jüngst My Favouirite Freaks stießen auf enormes Feedback seitens der DJ Szene wie Hot Since 82 und der Clubs. Wie schaffst Du es Dir im Sound weiterhin treu zu bleiben und doch neues zu kreieren?

Ich glaube jeder Künstler entwickelt an ein gewissen Zeitpunkt eine Art Handschrift beim Produzieren. Dennoch ist es wichtig auch immer auf der Suche nach neuen Sounds zu sein und auch andere Wege zu gehen. Ich hab es bei vielen Produzenten erlebt, dass mich irgendwann der Sound gelangweilt hat. Auch um mich nicht nicht selbst zu langweilen versuche ich deshalb neue Dinge auszuprobieren.

Der Wechsel zwischen Gigs am Wochenende und der Arbeit im Studio kann sehr kräfteraubend sein – wie findest Du einen Ausgleich? 

Für mich ist das Studio keine Arbeit, es ist ein Ausgleich!

Du warst in diesem Sommer auch auf Ibiza – welche Erinnerungen und Vibes hast Du mitgenommen?

Das war echt eine wilde Zeit! Wir waren eine größere Gruppe und hatten eine schöne Finca zusammen – blöd nur, dass unsere Nachbarn keine 24h später schon die Schnauze voll von uns hatten. Im Sankeys zu spielen, war definitiv ein Highlight für mich. Die Insel ist magisch und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal!

Auch in Berlin trifft man Dich als DJ regelmäßig an. Von Sisyphos, Watergate bis Kater scheinst Du gut rumzukommen. Was inspiriert Dich neben der Clubszene am meisten in der Stadt?

Die Stadt ist der wahr gewordene Traum von exzessivem Feiern. Das ist wirklich einmalig auf der Welt! Ansonsten gibt es natürlich enorm viel Raum für Kreativität und Kunst. Das Menschen dort entspannt in den Tag hinein leben können, ist auf eine gewisse Art sexy.

Wohin geht es für Dich als nächstes – was steht an?

Erst mal dreh ich paar Runden in meiner Heimat. Wir hosten zB einen Amnesia Ibiza Abend bei uns im Tanz Haus West. Dann geht’s wieder ins geliebte Berlin, in die Wilde Renate. Nächster Stop ist Köln, dort zu meinen Freunden von der Solar und gegen Ende des Jahres nochmal auf die Rave On Snow. Das war letztes Jahr schon der Knaller, da freue ich mich ganz besonders drauf!

Über den Autor

Martin liebt drückende Bässe, die nicht nur den Magen berühren sondern auch den Geist zum Tanzen bringen. Dreckige Clubs stehen generell oben auf der Liste, während der Hochglanzladen mit Glastheke eher unbesucht bleibt. Immer auf der Suche nach dem neusten Beat, dem frischen Groove und dem mitreißenden Sound schreibt Martin seit Jahren für unterschiedliche Musikmagazine und Blogs ohne dem großen Hype hinterherzulaufen.

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