Elektrisch > Zoomclub > 18.09.

Das Zoom geht hektischen Zeiten entgegen. Ständig hört man von neuen, möglichen Schließungsterminen. Nachdem man das drohende Ende zum August erst einmal erfolgreich abwenden konnte, soll nun im Januar Schluss sein.

Wir beteiligen uns an dieser Stelle aber nicht an irgendwelchen Spekulationen, sondern halten uns strikt an die Tatsachen. Und genau diese besagen, dass im September definitiv geöffnet ist. So findet am 18.09.2010 ein illustres, feines Festchen auf den zwei Zoombühnen statt.

Mit dem mittlerweile in Frankfurt lebenden Gregor Tresher steht zudem die nötige Portion Qualität an den Decks. Bekannt geworden ist der Rheinhesse vor sechs Jahren durch eine Latte an Releases u.a. auf Datapunk, dem Label von Anthony Rother, Rebel One, Intacto sowie auf Cocoon und Great Stuff.

Der endgültige Sprung in die elektronische Champions League gelingt Tresher letztlich durch das 2008er Album „A Thousand Nights“, dessen Titeltrack der bestverkaufte Techno-Song auf Beatport des Jahres ist.

Von nun an überschütten die Kritiker Tresher von allen Seiten mit Lob. Bis heute honorieren die Plattenkäufer seine Releases mit hohen Platzierungen in diversen Jahrespolls.

Musikalisch sieht sich Tresher in keiner bestimmten Schublade. Er selbst gibt zu, sowohl vom New Wave á la Anne Clark, als auch vom rauen, schroffen Techno der Neunziger geprägt worden zu sein. Treffend formuliert, denn beide Einflüsse spiegeln sich in all seinen Produktionen wider. Mal zückt er eine groovende Bassline, mal schmückt er einen Titel mit einer herrlichen Melodie aus. Nichts muss sein, aber alles darf.

Einen weiteren kleinen Ritterschlag erhält er von Techno-Legende Josh Wink, als der ihm die Möglichkeit gibt, auf dessen Label „Ovum“ zu releasen. Die EP erscheint im vergangenen Jahr. Ebenfalls 2009 gründet Tresher sein eigenes Label „Break New Soil“.

Bevor der äußerst vielseitige und sympathische Dj am 18.09. die Teller berührt, kocht Glückskind Jürgen Kirsch das Süppchen vor. Genau so, dass ein jeder schon mal fein ins Groovefenster hüpfen kann. Im zweiten Floor glänzt sein Labelpartner Micha Klang mindestens genauso, bis mit Moritz Arndts schließlich ein weiterer Glückskind-Act für gute Laune sorgt.

Die Vorzeichen für eine tolle Party stehen also gut.


by on August 11, 2010

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