Zum 15-jährigen Jubiläum der Electronic Beats Festival Serie hat man sich nicht lumpen lassen und ein wirkliches schniekes Lineup auf Minitour durch Warschau, Bratislava, Prag und good old Köln gebracht.

Das internationale Musikmarketingprogramm der Deutschen Telekom mit seinen diversen Kanälen Slices, Electronic Beats Magazin, TV und eben den Events ist bekannt als hochwertiger Kurator und Unterstützer der elektronischen Musik quer durch alle Genres und untermauert diesen Ruf mit dem Jubiläums Heimspiel am 29. Mai 2015 im ausverkauften E-Werk in Köln.

ADI, Django Django, David August & Ensemble, Howling und Róisín Murphy
Diese Acts bestritten ein ausgefallenes, exotisches aber doch homogenes 5-Gänge Menü der elektronische Art.

Art-Pop, Folk-House, Electro-Indie, Neo-Psychedelica, Pop, Electronica, Folk-Funk und African-Polyrhythms sind nur eine grobe Auswahl der Tags, die an die Musiken der Protagonisten dieses Abends von der schreibenden Zunft vergeben wurden und dementsprechend eklektisch und spannend ging es auch zu:

ADI

Die immer stürmische und hyper-dynamische Prinzessin des Elektros, Adi Ulmansky, Sängerin, Songwriterin, Produzentin und Rapperin aus Tel Aviv, gilt mit ihrer weichen, engelsgleichen Stimme, ihrem R’n’B-Einschlag, Electronica und Rap als eines der vielversprechendsten Talente, das „neue Standards für die elektronische Musikwelt setzt“ (Jay-Z’s Life + Times Blog). Die Künstlerin wird vom Telekom Music Talent Space gefördert, dem internationalen Musikförderprogramm der Telekom.

David August & Ensemble

Im Portrait des Electronic Beats Videomagazins Slices merkt man dem klassisch ausgebildeten Tausendsassa seine musikalische Herkunft an: August pendelt sensibel zwischen Klassik, elektronischer Musik und organischen Klängen. Von Resident Advisor zu einem der Top 5 Livekünstler weltweit ernannt und vom Billboard Magazin als einer der vielversprechendsten aufstrebenden House-Künstler bezeichnet, verspricht August mit seinem Ensemble ein unvergessliches Live-Erlebnis zu werden.

Róisín Murphy

In Köln stellte die keltische Diva und Stilikone Róisín Murphy ihr neues Album „Hairless Toys“ live vor, das am 8. Mai bei Play It Again Sam erschienen ist. Der einzigartige Sound der Chanteuse aus Irland bewegt sich zwischen all-killer-no-filler Avant-Pop, Disco, Trip-Hop und Dancefloor. Die Gäste in Köln dürfen sich auf neue Beats von Murphy sowie auf eine glamouröse Performance freuen. Schließlich ist die Wahl-Engländerin neben ihrem Sound auch für ihre exzentrischen Outfits vom Planet J. P. Gaultier bekannt.

Django Django

Mit einer Mischung aus Art-Pop, Electro-Indie, Neo-Psychedelica, Folk-Funk und African-Polyrhythms begeistert das London-Edinburgh-Quartett Django Django seit Erscheinen ihres gleichnamigen Albums 2012 Fans und Kritiker gleichermaßen. Im Gepäck für das Electronic Beats Festival hatten sie ihre neue Platte „Born Under Saturn“, die laut Bassist Jim Dixon eindeutig eine „bigger sounding record“ ist. Veröffentlicht wurde der Longplayer am 1. Mai über Because Music. The Beatles im Electro-Indie Gewand auf der Höhe der Zeit! Telekom Electronic Beats holt mit Django Django eine UK-Band in die Rhein-Metropole, die mit musikalischen Konventionen bricht und diese neu auslotet. Harmonien und Klänge zum Tanzen, Staunen und einfach Spaß haben.

Howling

Der australische Songwriter und Folk-Artist RY X und der in Berlin lebende House- und Technoproduzent Frank Wiedemann bilden die Combo Howling. Nachdem Dixon sein Boiler Room Set mit deren Track „Howling“ abschloss, überschlugen sich die Posts der User bei Soundcloud und feierten die lang ersehnte Erscheinung des Songs auf Vinyl. Seitdem ist Howling nicht nur Electro-Fans ein Begriff. Das Duo trifft mit einer Mischung aus emotional aufgeladenem Folk und Electronic Excellence genau den Puls der Zeit. Im E-Werk erwartet die Fans eine stimmige Live-Performance voller Beats und Emotionen, geprägt durch die Kombination von Instrumenten und Wiedemanns Minimal-Beats.

electronic-beats-logo-telekom-magentaDa EB wie immer auch keine Budget Sorgen bei der Aufzeichnung und Aufbereitung der Shows hat, freuen wir uns jetzt schon auf die Videos der Show und der einzelnen Auftritte im Youtube Kanal von Electronic Beats TV.

Wer schon mal reinhören will in den Soundkosmos der EB-Sause, dem sei diese Spotify Playlist ans Ohr gelegt.

www.electronicbeats.net
www.electronicbeats.tv
Pictures © by Peyman Azhari
ADI © Noa Flecker

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